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Der preußische Gartenkünstler und Landschaftsarchitekt Peter Joseph Lenné erarbeitete 1840 den Entwurf für die Umgestaltung des bestehenden Schloßparks in Blumberg zu einem weitläufigen Landschaftspark. Heute ist der Rundweg wiederhergestellt und lädt zu stundenlangen Spaziergängen ein. Führungen durch den Park finden jährlich am Tag des offenen Denkmals statt. Bedeutend ist der Lenné-Park auch für den Naturraum.

Die Dorfkirche Blumberg ist ein stattlicher Feldsteinbau aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Das Kirchenschiff hat einen eingezogenen gestreckten Rechteckchor. 1724 wurde an dessen Südseite ein Anbau mit Patronatsloge angefügt. An der Nordseite befindet sich die angebaute Sakristei. Der querrechteckige Turm von Schiffsbreite mit Satteldach stammt aus dem 14. Jahrhundert. Vor der Kirche steht ein hübsches Urnengrabmal im Zopfstil von 1793. Im späten 15. Jahrhundert erhielt die Kirche ein Kreuzgewölbe. Die Rippen des Gewölbes ruhen im Schiff auf figürlichen Konsolen, im Chor auf Tierköpfen und Masken. Die runden Schlusssteine sind mit Reliefs von Sonne und Mond gestaltet. Die bei der Wölbung eingebrochenen Fenster wurden 1878/81 vergrößert. Die ehemalige Patronatsloge an der südlichen Chorwand ist heute durch die Orgel verstellt.

Fast 360 Tage Sonne, bis 35 Grad im Schatten und die gefährlichsten Feldmäuse nördlich des Äquators versprechen die Safari-Spaß-Touren mit Remo. Fahrspaß und kleine Naturabenteuer sind mit den 25 km/h schnellen elektrischen Regiomobilen auf jeden Fall garantiert. Für Jung und Alt gibt es kurze und lange Entdeckungstouren, kleine und große Elektromobile mit oder ohne Picknick u. v. a. m.

Was in New York das MOMA (Museum of modern Art), das ist in Blumberg bei Berlin das FLORILEGIUM. Das FLORILEGIUM ist ein altes restauriertes Bauernhaus, dessen Besitzer, der Künstler Roland Nicolaus, an diesem Ort das Besondere und das Schöne in einem eigens dafür vorgesehenen Raum versammelt. In einer ständigen Ausstellung präsentiert Nicolaus seine aktuellen Arbeitsergebnisse. Zu besonderen Anlässen ergänzen ausgewählte Arbeiten das Repertoire. Unter Kunstliebhabern gilt das FLORILEGIUM auch als ein Ort der Begegnung für Menschen mit Liebe zur Kunst. Bei schönem Wetter tauschen Interessierte gern Ihre Gedanken über Gartengestaltrung und Denkmalpflege im Hofgarten aus.

Aus Anlass des hundertjährigen Bestehens des Schulgebäudes in Blumberg haben Schüler der Arbeitsgemeinschaft „Schulgeschichte“ eine geschichtliche Sammlung von Fotos, Schulbüchern und Handarbeiten aus den Jahren seit 1901 erarbeitet und im schuleigenen Museum ausgestellt.

Der Gärtnerinnenhof Blumberg befindet sich etwa 5 km nördlich der Berliner Stadtgrenze. Seit 1992 bewirtschaften 5-6 Frauen die Gärtnerei nach den Richtlinien der Gäa - ökologischer Landbau. Zum Angebot des Hofes zählt ein breites Spektrum an Gemüse und Kräutern mit eigener Jungpflanzenzucht, Beerenobst und Kartoffeln. Die große Vielfalt der Erzeugnisse erfordert viel Handarbeit, weshalb fleißige Helfer insbesondere in den Sommermonaten gern gesehen sind. Mit seinen Produkten ist der Hof regelmäßig auf den Berliner Wochenmärkten vertreten. Veranstaltungen wie das Erntefest oder die Landpartie geben alljährlich einen Einblick in die alltäglich Hofarbeit.

Mehrere Hofläden in und um Blumberg bieten in den Saisonzeiten frisches Obst und Gemüse an. Viele laden zum Erdbeer, Beeren oder Pflaumen Selbstpflücken ein.

Die großzügige Schlossanlage nebst Park und einem kleinen romantischen See mit Insel entstand in den Jahren von 1909/11 in einem für die damalige Zeit äußerst modern wirkendem Stil. Im Auftrag des Berliner Bankiers Paul Robert Ernst von Mendelssohn-Bartholdy (1875/1935) schuf Prof. Bruno Paul, der geniale Architekt, Designer, Karikaturist und Lehrmeister von Mies van der Rohe, diesen wohlproportionierten einzigartigen Schlossbau. Gegenwärtig besteht stetig das Bemühen darin, das Schloss und den Gutshof mit Schlosspark wieder aufzubauen. Bisher entstanden der Kräutergarten, der KulturGut Speicher, das Tiergehege Schloss-Arche und die erste Ausstellungshalle (Pferdestall) für das Brandenburgische Automobilmuseum Schloss Börnicke. Mit Kunstausstellungen oder dem alljährlich stattfindenden OpenAir-Musikfestival, Oldtimertreffen und Sommerfest im Schlossgarten zieht das Schloss jährlich ca. 10.000 Besucher an.

Das Angerdorf Börnicke wird erstmals um 1300 in einer Urkunde erwähnt. Aus dieser Zeit stammt ein Teil der frühgotischen Feldsteinkirche, einem Granitquaderbau. Einmalig für den Barnim ist die Gestaltung der Ostseite mit nur einem - heute verändertem - Mittelfenster, umrahmt von zwei Blenden. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist das Kirchenschiff eine Ruine. In den 70er Jahren wurde im Chorraum eine Notkirche errichtet. Auch der Turm und ein verändertes Dach wurden wieder aufgebaut. Ein Fördervein hat sich das Ziel gestellt, den Bau in seiner ursprünglichen Form Wiederherzustellen, um die Kirche wieder zum Mittelpunkt des Dorflebens zu machen.

Den Gutspark verdank das Dorf Hirschfelde dem Kunstmäzen Eduard Arnhold. Die frühere Pracht lässt sich heute lediglich erahnen - das alte Amphitheater entschwunden und die Parkmauern sind zerfallen. Arnhold sammelte seinerzeit zahlreiche Skulpturen, die den Park schmückten. Einzig das Hirschstandbild ziert heute noch das Dorfzentrum.

Der PILZHOF Dr. SCHULZ ist ein landwirtschaftlicher Betrieb, der Speise- und Nutzpilze auf der Grundlage von cellulosehaltigen Rohstoffen wie Buchenholz herstellt. Ganzjährig werden Shii-take und Austernseitlinge produziert, saisonal ergänzen Kräuterseitling und Igelstachelbart das Angebot. Der PILZHOF betreibt ein eigenes Labor für die Herstellung von Pilzbrut sowie zur Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. Seit 2001 hat der PILZHOF Dr. SCHULZ die EU-Anerkennung als Ökobetrieb. Sämtliche Produkte können im Hofladen als auch im Versandhandel erworben werden. Die Frischpilze werden auch auf den Berliner Öko-Märkten verkauft.

Ob Ritterschänke im Gewölbekeller, Rittersaal, Heimatstube, Hofladen oder Biergarten – auf dem Seehof in Krummensee haben die Gäste die Qual der Wahl. Der Park mit Pavillon am See machen das Ambiente für die Gäste des Restaurants, der Pension und der Ferienwohnung perfekt.

Die Kirche von Krummensee mit langgestrecktem Rechtecksaal und geradem Chorabschlußwurde im 13. Jahrhundert aus regelmäßigen Feldsteinquadern errichtet. Dem Schiff wurde vermutlich in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts in gleicher Breite ein 22,2 m hoher Turm aus unregelmäßigen Feldsteinen mit Eckquadern aus Kalkstein vorgebaut. Eine besondere Zierde des Turmes ist das Westportal aus Rüdersdorfer Kalkstein. 1866 wurde die Feldsteinkirche durch ein neugotisches Querschiff aus Backsteinen erweitert. 1996 und 1997 wurden der Turm und das Kirchenschiff saniert.

