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Das Wappen des Landkreises Barnim

Kurzübersicht - Historischer Barnim

  • 16.000 bis 2.000 v. u. Z. - Steinzeit
    Älteste Spuren von Besiedelung, vermutlich aus der Steinzeit/ Funde von Harpunen und Äxten aus dieser Zeit deuten auf Besiedlung von Jägern und Fischern hin
  • 2.000 bis 700 v. u. Z.  - Bronzezeit
    metallene Funde aus den Wäldern um den Grimnitzsee und rund um Biesenthal
  • bis zum 6. Jahrhundert u. Z.
    Bevölkerung des Landes von Germanen
  • im 4./5. Jahrhundert u. Z.
    Beginn der Völkerwanderung - Abwanderung germanischer Stämme in westliche und südliche Richtung
  • im 6. Jahrhundert
    Einwanderung slawischer Stämme aus Böhmen in das heutige Gebiet des Barnim, Entstehung mehrerer kleiner und mittelgroßen Burgen
  • bis zum 9. /10. Jahrhundert
    Herauskristallisation verschiedener Siedlungskonzentrationen
    (z.B. um Parsteiner See)
  • 11. bis zum 13. Jahrhundert -  jungslawische Zeit
    umfassender Ausbau der landwirtschaftlich genutzten Fläche
  • Ende des 12. Jahrhunderts
    Eroberung des Barnim von deutschen Feudalgewalten
  • 1232
    urkundliche Erwähnung der Stadt Bernau
  • ab 1245
    Zugehörigkeit des Barnim zur Mark Brandenburg und Gründung der Stadt Eberswalde durch den askanischen Markgrafen Johann I.
  • 1276
    erstmalig urkundliche Erwähnung von Eberswalde "Everswolde"; in einer Grenzbriefurkunde sind die damaligen Grenzfestlegungen von Eberswalde durch den askanischen Grafen Albrecht III. enthalten
  • 13. Jahrhundert
    Name "Barnim" ist mit viel Tradition verknüpft: Eigentlich entstand er schon im 13. Jahrhundert und bezeichnete die Hochfläche der östlichen Mittelmark zwischen Spree, Havel, Finowkanal und Oderbruch.
  • 1321
    Gründung des mittelmärkischen brandenburgischen Städtebundes; zu dem Bernau gehörte
  • im 14. Jahrhundert
    Auflösung der markgräflichen Vogteien und Herausbildung der Verwaltungsstruktur des späteren Nieder- und Oberbarnim
  • 1412
    Erstmalige Erwähnung der Bezeichnung Niederer und Hoher Barnim
  • 1451
    Aufteilung des Barnim in "Hohen Barnim" (Oberbarnim) und "Niederbarnim"
  • seit dem 16. Jahrhundert
    Erkennbarkeit von getrennten Verwaltungseinheiten/Kreisstadt für Niederbarnim war Berlin und für Oberbarnim Wriezen
  • 1815
    Einteilung des Staates Preußen in Provinzen, zur Verbesserten Einrichtung der Provinzialbehörden 
  • 19. Jahrhundert
    Industrialisierung der Städte und starke Veränderung der Siedlungsstruktur
  • 1861
    Eingemeindung der ersten Gemeinden des Niederbarnim nach Berlin
  • 1913
    Entdeckung eines großen Goldschatzes 2,5 kg bei Bauarbeiten in der Stadt Eberswalde aus dem 9. Jahrhundert v. u. Z. aus der Bronzezeit; verschwand im II. Weltkrieg (Imitat ist in der restaurierten Adlerapotheke in Eberswalde zu besichtigen)
  • 1952
    neue Kreiseinteilung ( Berlin, Kreis Oranienburg, Bernau, Eberswalde, Strausberg und Bad Freienwalde hatten größeren Anteil an der alten Landschaft des Barnim)
  • 05.12.1993
    neues Gesicht für das Land Brandenburg - Kreisgebietsreform und Bildung neuer Großkreise nach Sektorialprinzip, d.h. strahlenförmig um Berlin angeordnete Entwicklung, um Entwicklungsimpulse der Hauptstadt in die Kreise zu tragen /die Altkreise Bernau und Eberswalde zuzüglich diverser Gemeinden wurden zum Landkreis Barnim gebildet
  • 1993-......
    der heutige Landkreis ist Verwaltungseinheit für ca. 170 000 Einwohner

11.03.2010