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Das Angerdorf
Mühlenbeck, erstmalig als "Molenbeke" im Landbuch Kaiser Karls IV. erwähnt, wurde am Westrand des Fließtals angelegt. Zur Jahrhundertwende entstanden Ziegeleien und Töpfereien, wodurch Mühlenbeck im Jahre 1925 schon 1825 Einwohner zählen konnte. Nach dem zweiten Weltkrieg prägte Landwirtschaft weitgehend den Ort. Die alte baufällige Kirche wurde 1871 abgerissen und durch einen einfachen Backsteinbau ersetzt. Eine Besonderheit der Kirche sind die Fresken an den Wänden. Sie sind das einzige Beispiel einer großflächigen Kirchenausmalung aus dem 20. Jahrhundert in Brandenburg. Die Dorfkirche befindet sich auf dem historischen Dorfanger des Ortes, wo an Festtagen und in der Sommerzeit Konzerte stattfinden. Zu erwähnen wäre auch die über 800 Jahre alte Mönchmühle mit dem alten Baumbestand.

Der Ortsteil Summt ist als Erholungsort und als Zugang zur Erholungslandschaft beliebt. Vom S-Bahnhof Mühlenbeck-Mönchmühle bieten sich Spazierwege nach Schildow, zur Badestelle am Kiessee und zum
Schloss Dammsmühle am Mühlenbecker See an. Von dort führt ein Weg durch den herrlichen Mischwald zum Summter See und weiter ins Briesetal zum Ortsteil Briese in Birkenwerder.
KAG "Region Heidekrautbahn", 2007
Bildmaterial: Prof. Dr. Ebert