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AG Unterbringung setzt neue Akzente

Foto: Initiative echte Soziale Marktwirtschaft/pixelio.de

Arbeit soll im kommenden Jahr fortgesetzt werden

Die Arbeit der Arbeitsgruppe „Unterbringung von Flüchtlingen im Landkreis Barnim“ soll auch im kommenden Jahr fortgeführt werden. Das beschlossen die Mitglieder der AG auf ihrer jüngsten Sitzung. „Die Teilnehmer, Vertreter aus Politik, Verwaltung und von Willkommensinitiativen, kamen zu dem Schluss, dass die Arbeit der Gruppe auch im nächsten Jahr fortgeführt werden muss. Die Arbeitsgruppe wird zukünftig als ,Arbeitsgruppe Unterkunft und Integration‘ ihr Wirken fortsetzen“, begründete der Vorsitzende Uwe Voß die Entscheidung. Die AG verstehe sich als Bindeglied zwischen den Akteuren aus Politik Verwaltung und Zivilgesellschaft auf dem Gebiet der Flüchtlingsbetreuung.

Als ein Forum für die Willkommensinitiativen will die Arbeitsgruppe Helfern künftig vor Ort Unterstützung und Wissen vermitteln. Der Fokus der Arbeit soll neben der Schaffung geeigneter Unterbringungsmöglichkeiten für Schutzsuchende auf die Felder Integration und Arbeitsvermittlung von Flüchtlingen gerichtet werden. Bereits im Februar 2016 werden hierfür die Akteure des Barnimer Arbeitsmarktes eingeladen. Gemeinsam mit Gewerkschaften und Arbeitgebervertretern sowie Jobcenter und Arbeitsagentur sind dann erste Maßnahmen für die Integration ausländischer Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt zu besprechen und die ersten Anstrengungen der Kreisverwaltung auf diesem Gebiet zu evaluieren.

Uwe Voß dankte noch einmal den Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft für ihr Engagement im zurückliegenden Jahr. „Gerade die Arbeit der Willkommensinitiativen in den Orten ist von unschätzbaren Wert. Ein ganz besonderes Dankeschön ging im Namen der Arbeitsgruppe Unterbringung an die Mitarbeiter der Kreisverwaltung Barnim“, so der AG-Vorsitende, der in diesem Zusammenhang betonte, dass die Unterbringung ausländischer Flüchtlinge im Landkreis Barnim im Vergleich zu anderen Orten in Deutschland positiv verlaufe. „Das ist ein Verdienst der Mitarbeiter um Dezernentin Silvia Ulonska und Petra Bierwirth“, sagte er.

Die Arbeitsgruppe wurde auf Initiative des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Senioren im vergangenen Jahr gebildet, um dem gesteigerten Informationsbedürfnis der Politik und der Öffentlichkeit am Thema Unterbringung von Flüchtlingen Rechnung zu tragen und Maßnahmen der Kreisverwaltung frühzeitig mit Betroffenen abzustimmen.