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Barnimer Literaturpreise vergeben

Foto: Bernadette-Gewinnerin Laura Pein / Oliver Köhler

„Eberhard“ geht nach Dresden

Der diesjährige Literaturpreis des Landkreises Barnim „Eberhard“ geht in diesem Jahr an eine Autorin aus Dresden. Frauke Angel darf sich über ein Preisgeld von 2500 Euro sowie eine Bronzestatue freuen. „Ich freue mich über diesen Preis. Denn die Geschichte, die ich eingereicht habe, ist für mich eine besondere“, sagte die Autorin in einer Videobotschaft.

Überzeugt hatte sie die Jury mit einer Geschichte über einen Flüchtlingsjungen, der es sich als „Blumen-Bomber“ in den Kopf gesetzt hat, die graue Umgebung seines neuen Zuhauses mit „Bomben“ aus Erde, Saatgut und Dünger ein wenig lebenswerter zu gestalten. „Uns hat die Erzählung durch ihrre poetische Kraft und ihr politisches Engagement beeindruckt“, erklärt die Juryvorsitzende Edda Eska in ihrer Begründung. Insgesamt hatten sich 79 Autoren aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, den Niederlanden, Schweden und der Türkei an dem Wettbewerb beteiligt.

Eberhard-Siegertext - "Eine gute Laune der Natur" - Frauke Angel

Nachwuchspreis „Bernadette“

Der Nachwuchspreis „Bernadette“ ging an die 16-jährige Schülerin Laura Pein. Ihre Geschichte hieß „Das Leben ist wie eine Kuh“. Der Preis ist mit 100 Euro sowie eine Bronzemedaille des bekannten Künstlers Eckhard Herrmann dotiert.

Bernadette-Nachwuchspreis - "Das Leben ist wie eine Kuh" - Laura Pein

Sonderpreise gingen an Marlene Wessollek, Laura Büttner, Sophie-Charlotte Seyffarth. Die Schulsonderpreise heimsten die Karl-Sellheim-Schule aus Eberswalde sowie die Tobias-Seiler-Oberschule aus Bernau ein.

Das Motto beider Wettbewerbe war in diesem Jahr „Nur mal schnell die Welt retten.“ Im Vorfeld der Preisverleihung im Eberswalder Paul-Wunderlich-Haus gab es in Schulen und Bibliotheken des Landkreises anlässlich des Tages der Kinder- und Jugendliteratur insgesamt 30 Lesungen. „Wir wollen mit diesem Tag die Freude am Lesen und der Literatur wecken“, sagte Vizelandrat Carsten Bockhardt in dessen Zustöndigkeit die Organisation der Wettbewerbe fällt.

Foto: Laura Pein, Siegerin des Nachwuchspreises, beim Vortrag ihres Beitrages.