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Landkreis Barnim begrüßt neue Auszubildende

Foto: Personalamtsleiter Günter Mach, Ausbilderin Carola Krüger, Tanja Schendel, Maximilian Jauer, Meike Krause, Christin Richter, Lydia Graupe, Nadine Lux, Landrat Bodo Ihrke, Jasmin Bach, Robert Krampitz (v.l.)

Acht junge Abiturienten werden sich in den nächsten drei Jahren zum Verwaltungsfachangestellten ausbilden lassen

Der Landkreis Barnim steht bei Schulabgängern aus der Region als Ausbildungsbetrieb nach wie vor hoch im Kurs. Etwas mehr als 60 junge Menschen bewarben sich in diesem Jahr um einen Ausbildungsplatz. Acht von ihnen konnten in dieser Woche ihre Ausbildung in der Kreisverwaltung beginnen.

„Es ist schön zu sehen, dass wir als Verwaltung jungen Menschen eine Perspektive in der Region bieten können“, freute sich Landrat Bodo Ihrke bei der Begrüßung am Montagmorgen und gab den Auszubildenden gleich einige Hinweise für ihre kommende Tätigkeit mit auf den Weg. So sehe er die Kreisverwaltung als „Dienstleister für den Bürger“. „Das müssen Sie vom ersten Tag an verinnerlichen“, sagte er.

Die sechs jungen Frauen und zwei jungen Männer kommen erneut alle aus dem Landkreis Barnim und haben ihre Abi‘s überwiegend an kreislichen Oberstufenzentren bzw. Gymnasien absolviert.

Nach der Motivation befragt, erklärte etwa Maximilian Jauer aus Eberswalde: „Mir hat das Praktikum in der Straßenverkehrsbehörde so gut gefallen, dass ich am liebsten gleich dageblieben wäre.“

Ähnliches berichtet Tanja Schendel aus Trampe: „Nach meinem Praktikum hier wusste ich sofort, dass der Landkreis mein Arbeitgeber werden soll.“

Für Robert Krampitz aus Hohenfinow erfüllt sich mit dem Ausbildungsvertrag in der Kreisverwaltung ebenfalls sein Erstwunsch.

Die 19-jährige Christin Richter aus Bernau bei Berlin überraschte indes, aber keineswegs negativ. Sie sieht in der Kreisverwaltung Barnim bessere Aufstiegschancen, als in kleinere Verwaltungen, sagt sie.

Genug Herausforderungen wird es während der dreijährigen Ausbildung in der Barnimer Kreisverwaltung sicherlich geben. Dabei durchlaufen die Auszubildenden neben Bereichen der inneren Verwaltung auch soziale und ordnungsrechtliche Ämter. Der theoretische Teil der Ausbildung findet am Oberstufenzentrum und an der Brandenburgischen Kommunalakademie in Potsdam statt.

Im Anschluss an die Ausbildung wird allen Auszubildenden zunächst ein auf ein Jahr befristeter Arbeitsvertrag angeboten. „Das soll einen nahtlosen Übergang in das Berufsleben ermöglichen“, erklärt Bodo Ihrke und fügt hinzu. „Wer sich bemüht, findet in der Regel auch über das Jahr hinaus eine dauerhafte Anstellung bei uns. Die Ausbildung in der öffentlichen Verwaltung ist eine gute. Sie ist sehr breit ausgelegt und eröffnet dadurch auch viele Möglichkeiten für die weitere Karriere“.

Mit den Worten „Ich freue mich, dass Sie sich für uns entschieden haben“, entließ der Landrat die jungen Leute in die Einführungswoche.