Title

Wenn es dem Wald zu trocken wird:

Foto: Buchenwald / Detlef Gabriel

Waldboden-Experten aus ganz Deutschland tagen in Chorin

Presseinformation Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg

Eberswalde – Zu ihrer Jahrestagung treffen sich rund 100 Experten der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Forstliche Standorts- und Vegetationskunde vom 14. bis 17. September 2016 in Chorin (Landkreis Barnim). Im Rahmen der Fachexkursionen wird es einen intensiven Gedankenaustausch zu den Waldstandorten und ihren Baumbeständen im Nordosten Brandenburgs geben. Die Region zählt zu den niederschlagsärmsten Gebieten Deutschlands. Brandenburgs Forstleute erwarten von der Fachtagung weitere Impulse und Anregungen für die zukünftige Waldentwicklung und den Waldumbau.

Die Jahrestagung 2016 der Arbeitsgemeinschaft Forstliche Standorts- und Vegetationskunde (AFSV) im Deutschen Verband Forstlicher Forschungsanstalten (DVFFA) steht in diesem Jahr unter dem Motto „Grenzgänge - Vom Buchenmischwald bis zu Flaumeichen-Trockenhängen“ und wird federführend vom Brandenburger Forstministerium organisiert.

Die Region entlang der Trockenklimagrenze im Nordosten Brandenburgs wird als besonders sensibler Bereich hinsichtlich der zukünftigen Klimaentwicklung angesehen. Spezialisten aus Eberswalde, vom Landeskompetenzzentrum Forst und vom Thünen-Institut, werden die regionaltypischen Besonderheiten erläutern und die Führung zu den Exkursionspunkten übernehmen.

An bis zu 15 verschiedenen Exkursionspunkten sollen die Eigenschaften und Einstufungen der Waldböden sowie die sich daraus ergebende Waldbestockung diskutiert werden. Um die ganze Bandbreite entlang des Odertals einzubeziehen, werden dafür auch Waldflächen im Nationalpark „Unteres Odertal“ und im Nachbarland Polen aufgesucht. Damit ist eine große Bandbreite von sich natürlich entwickelnden Wäldern bis hin zum Wirtschaftswald gegeben.