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Askanierturm nun beleuchtet

Foto: Askanierturm / Jürgen Rocholl / Gemeinde Schorfheide

Das Eichhorster Bauwerk wird im Dunkeln angestrahlt

Presseinformation Gemeinde Schorfheide

Ab sofort können sich Einheimische und Touristen auch nachts am Askanierturm erfreuen. Das Bauwerk wird nach Einbruch der Dunkelheit bis eine Stunde nach Mitternacht angestrahlt. Der Wunsch nach der Beleuchtung kam von den EichhorsterInnen.
Mit der nächtlichen Beleuchtung unterstreicht die Gemeinde Schorfheide die Besonderheit des Bauwerks am Werbellinsee. Der 1879 erbaute Askanierturm ist das wohl bekannteste Wahrzeichen von Eichhorst.

Zwei Strahler beleuchten Turm nach Einbruch der Dunkelheit bis eine Stunde nach Mitternacht. Angestrahlt werden das Portal und der Balkon des Bauwerks. Die Strahler sind auf Metallstangen in einer Höhe von 1,5 Metern angebracht und befinden sich auf dem Gelände des Segelvereins. In unmittelbarer Nähe des Turmes konnten die Beleuchtung nicht installiert werden, da es sich hierbei um ein Bodendenkmal handelt.

Durch einen Dämmerungsschalter werden die Strahler aktiviert, die ein warm‐gelbes Licht auf den Askanierturm werfen. Zur erstmaligen Beleuchtung am 29. Juni waren viele Eichhorster EinwohnerInnen, Bürgermeister Uwe Schoknecht, Vertreter der e.dis AG und der Finowfurter Elektrofirma Hankel gekommen. Die Gemeinde hat in die Beleuchtung 4.300 Euro investiert. Angestrahlt wird der Turm fortan von April bis September sowie an Weihnachten und Silvester.

Der Askanierturm wurde im Jahr 1879 aus rohbehauenen Granitsteinen erbaut. Er steht an einer Stelle, an der die Markgrafen von Brandenburg aus dem Hause der Askanier im 13. und 14. Jahrhundert Hof gehalten haben. Die Bauweise des Turmes erinnert an alte Ritterburgen aus dieser Zeit.
Erbaut wurde der romantische Turm von Paul Oskar Büscher. Der Baumeister war auch an der Errichtung der Forstakademie Eberswalde und der Regulierung des Finowkanals beteiligt.

Der zwölf Meter hohe Askanierturm hat einen Durchmesser von vier Metern. Im Inneren führt eine Wendeltreppe erst bis zum Balkon, der sich auf der Seeseite befindet, und schließlich bis zur Aussichtsplattform. Zu den berühmtesten Besuchern des Turmes zählte Preußens König Friedrich Wilhelm I., der sich 1879 in ein Gästebuch eingetragen hatte.

Auch für die Neuverfilmung des Märchens „Rapunzel“ im Jahr 2009 war der Askanierturm Kulisse. BesucherInnen, die den Turm heute besteigen wollen, können sich den Schlüssel dafür im Eichhorster Café „Kunst & Rad“, im „Café Wildau“ oder der Touristinformation in Eichhorst holen.

Die Touristinformation ist in den Sommermonaten Montag bis Sontag von 10:00 bis 12:30 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.