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Ausstellung zum Fahren unter Alkoholeinfluss

Foto: aperol spritz / Lupo / pixelio.de

Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde des Landkreises Barnim leistet Aufklärungsarbeit

Das Fahren unter Alkoholeinfluss gehört nach wie vor zu den häufigsten Unfallursachen in Deutschland. Die Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde des Landkreises Barnim organisiert nun bereits zum zweiten Mal eine Ausstellung unter dem Motto „Wer fährt, trinkt nicht! Wer trinkt, fährt nicht!“, die sich mit diesem Thema auseinandersetzt. „Auch im Barnim gibt es nach wie vor Aufklärungsbedarf. Deshalb wollen wir in die Offensive gehen“, wirbt Marcel Kerlikofsky, Leiter der Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde beim Landkreis, für das Projekt.

Die verschiedenen Themen der Plakate umfassen den Entzug der Fahrerlaubnis und die anschließende Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU). Aber auch Kosten, Promilleberechnung oder Radfahren unter Alkoholkonsum werden thematisiert. Interessierte Bürger können sich über die Folgen von Alkoholeinfluss auf den menschlichen Körper informieren. Daneben werden Fallbeispiele dargestellt und es gibt zahlreiche Unfallbilder zu sehen. Um das ganze noch einprägsamer zu machen, werden in den beiden Dienststellen der Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde in Bernau und Eberswalde zum Thema ausgelegt.

Das Projekt soll vor allem junge Verkehrsteilnehmer ansprechen. Diese sollen zum Umgang mit Alkohol im Straßenverkehr sensibilisiert und auf die schwerwiegenden Folgen aufmerksam gemacht werden.

Die Ausstellung wird zunächst am Oberstufenzentrum I Barnim zu den Tagen der Verkehrssicherheit am 9. und 10. Juni vor Schülern präsentiert. Dabei wollen zwei Mitarbeiterinnen der Straßenverkehrsbehörde  mithilfe von Plakaten, Auslagen, einer PowerPoint-Präsentation und vielem mehr zum Thema aufklären. Im Anschluss wird wieder eine Ausstellung in der Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde in Eberswalde (Am Markt 1, Haus E)  und der Ausstelle Bernau (Jahnstraße 45) mit diesen Plakaten und Auslagen erfolgen. Diese wird vom 11. Juni bis 31. Dezember 2015 zu besichtigen sein.