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„Bernau mit dynamischer Entwicklung“

Foto: Kreisreise Bernau / Oliver Köhler

Barnimer Landrat mit Arbeitsbesuch im Niederbarnim

Gleich mehrere Bauprojekte durfte Barnims Landrat Bodo Ihrke bei seinem Besuch in Bernau besichtigen. Neben dem Wohnprojekt „Wohnen am Panke-Park“ standen auch ein neuer Verwaltungsstandort, eine neue Grundschule im Ortsteil Schönow und zwei weitere Wohnungsbauprojekte auf dem Programm. „Daran lässt sich sehen, dass sich Bernau in den vergangenen Jahren sehr dynamisch entwickelt hat und auch noch weiter entwickeln wird“, zeigte sich Landrat Ihrke von der großen Bautätigkeit beeindruckt. Mit Blick auf die Wachstumsprognosen am Berliner Rand seien solche Projekte jedoch notwendig. Allerdings, so machte der Landrat ebenfalls deutlich, dürfe man dabei nicht das Riskio sowie die Entwicklung der Infrastruktur aus den Augen verlieren. „Auch für den Verkehr muss es in einer größer werdenden Stadt Lösungen geben“, nannte Ihrke ein Beispiel.

Bernaus Bürgermeister André Stahl indes zeigte sich zuversichtlich. „Am Berliner Rand gibt es noch Potenzial, das wir nutzen müssen. Es gibt in Bernau einen großen Bedarf an Wohnungen“, sagte er.

Dass dabei ganz unterschiedlichen Konzepte verfolgt werden können, zeigte er dem Landrat beim Besuch diverser Baustellen. Am Schönfelder Weg etwa soll die eine Nebenstelle des ehemaligen Heeresbekleidungsamtes zu einer Wohnanlage umgebaut werden. Unweit des Sportplatzes „Am Wasserturm“ entstehen dabei derweil Geschosswohnungen für den sozialen Wohnungsbau sowie mehrere Mehrfamilienhäuser der Wohnungsbaugenossenschaft „Einheit“.

Gespräche mit Rathausspitze zur Entwicklung der Stadt

Bereits vor der Besichtigungstour hatte sich der Landrat mit den Spitzen der Stadtverwaltung zu einem Arbeitstreffen getroffen und über die Entwicklung der Stadt gesprochen. Dabei ging es auch um den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs, einen Zehn-Minuten-Takt der S-Bahn, die Einrichtung einer Ortsumgehung sowie die Genehmigung des Wirtschaftsplanes des Wasser- und Abwasserzweckverbandes „Panke/Finow“.