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Gesundheitsamt rät zur gründlichen Reisevorbereitung

Foto: Impfen / seedo / pixelio.de

Impfschutz sollte überprüft werden

Die diesjährige Urlaubszeit steht unmittelbar bevor. Beim Planen sollten sich Urlauber auch Gedanken über ihren Impfschutz machen.  „Unterschiedliche Länder haben unterschiedliche Infektionsrisiken“, weiß Barnims Amtsärztin Heike Zander. Allerdings könne man sich gegen viele Krankheiten wie Hepatitis A und B, Tollwut, Typhus, Cholera, Gelbfieber effektiv schützen. „Je einfacher die Reisebedingungen sind, umso umfänglicher sollte der erforderliche Impfschutz sein“, erklärt die Amtsärztin weiter.

Als Beispiel nennt Heike Zander die Malariaprophylaxe. Je nach Land und Risiko werden nur Notfallmedikamente mitgenommen (Standby) oder mit der Einnahme der Medikamente schon zu Hause begonnen. Auch der Schutz vor Mücken ist wichtig und nicht nur für Malaria entscheidend. Denn zahlreiche Erkrankungen sind durch Mücken übertragbar. Als wirksamen Schutz empfiehlt die Expertin entsprechende lange Kleidung sowie Mückenspray für Haut und Kleidung.  

Neben diesen Aspeketen spielen auch Fragen der Vorbeugung von Durchfallerkrankungen, der Lebensmittelhygiene, des Verhaltens bei langen Flugreisen oder des Aufenthalt in Höhen bei der Reisevorbereitung eine Rolle. „Die Beratung zur Reiseapotheke ist in jedem Fall sinnvoll“, macht Heike Zander deutlich. „Ansprechpartner sind Praxen mit dem Angebot für Reiseberatung, das Tropeninstitut oder das zuständige Gesundheitsamt.“ Wichtig sei vor allem, dass der Termin rechtzeitig, also spätestens sechs Wochen vor Reisebeginn, stattfinde, so die Amtsärztin weiter. Denn bei einigen Krankheiten seien mehrere Imfpungen notwendig.

Genereller Impfstatus kann mit überprüft werden

In diesem Zusammenhang kann dann auch gleich geprüft werden, ob die Auslandskrankenversicherung noch gültig ist und wie es um den generellen Impfschutz bestellt ist. Denn alle zehn Jahre ist beispielsweise die Auffrischung gegen Tetanus, Diphterie, Keuchhusten vorgesehen.