Title

Herausforderung für Förderung

Foto: Buchenwald / Detlef Gabriel Foto: Buchenwald / Detlef Gabriel

Brandenburgs Wälder werden nachhaltig umgebaut

Presseinformation Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg

Potsdam – Privatwaldbesitzer und Kommunen können Vorhaben gemäß der Forstrichtlinie gefördert bekommen. Die Zuwendung wird zu 75 Prozent mit EU-Mitteln aus dem Agrarfonds ELER kofinanziert. Waldumbau gilt in Brandenburg als größte Herausforderung der jetzt verantwortlichen Waldeigentümer-Generation. Waldumbau zieht sich seitdem als roter Faden durch alle Fassungen des Brandenburger Landeswaldgesetzes, durch Waldprogramme und Strategiepapiere, verbunden mit dem Anspruch, dass der Landeswald beim Waldumbau seiner Vorbildrolle besonders gerecht wird.

Gefördert wurden im Jahr 2016 insbesondere 727 Hektar Waldumbau, 8,4 Kilometer Waldränder, 2.013 Hektar Pflegearbeiten in angepflanzten und jungen Kulturen, 9 Löschwasserentnahmestellen und 131 Kilometer Waldwegebefestigung für den vorbeugenden Brand- und Katastrophenschutz.

So werden allein im Landkreis Potsdam-Mittelmark rund 390.000 Euro für den Waldumbau sowie die Pflege der gepflanzten Laubbäume an Waldbesitzer ausgezahlt. Weitere 312.000 Euro wurden für den vorbeugenden Waldbrandschutz bewilligt.

Für 2017 ist landesweit für die Forstrichtlinie ein Budget von 9,5 Millionen Euro geplant. Anträge können jederzeit in der Bewilligungsbehörde Forst eingereicht werden.

Weiterhin unterstützt das Land die Entwicklung forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse. Im Jahr 2016 wurden mit 39 Bescheiden zirka 0,7 Millionen Euro bewilligt. Für 2017 liegen 25 Anträge für weitere 0,4 Millionen Euro vor. Die Richtlinie wird vom Bund zu 60 Prozent kofinanziert.

Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse sollen die Bewirtschaftung des Waldes verbessern. Insbesondere Klein- und Kleinstwaldbesitzer partizipieren von der Gemeinschaft.