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Paul Wunderlich

Foto: Paul Wunderlich Foto: Paul Wunderlich "Selbst im Profil" / 1996 / Lithografie

90 Mal Selbst - Bildnisse & Betrachtungen

Der Freundeskreis Paul-Wunderlich-Stiftung lädt Sie am 10. März 2017 um 19 Uhr anlässlich des 90. Geburtstages des Künstlers herzlich zur Eröffnung der Ausstellung

Pau Wunderlich - 90 x Selbst

Bildnisse und Betrachtungen

in das Eberswalder Paul-Wunderlich-Haus ein.

Zum 90. Geburtstag des Malers, Grafikers und Bildhauers Paul Wunderlichs am 10. März und im Jahr des 10-jährigen  Bestehens des Paul-Wunderlich-Hauses in Eberswalde, dem Geburtsort des Künstlers, verwirklichen die Paul-Wunderlich-Stiftung und ihr Freundeskreis die lang gereifte Idee, das Selbstporträt des Künstlers in den Mittelpunkt einer Ausstellung zu stellen. Unter diesem Thema wird ein Querschnitt  des Schaffens von Paul Wunderlich in der Vielfalt seiner meisterhaft beherrschten Techniken präsentieren.

In sechs Jahrzehnten schuf er nahezu 250 Selbstdarstellungen als Gemälde, Zeichnung, Grafik und Skulptur, wovon mehr als 90 besondere Arbeiten in Eberswalde zu sehen sein werden: Die Spanne reicht von frühen Lithographien der 60er Jahre aus der Stiftungssammlung bis zu wertvollen Pastellen, Zeichnungen und Gouachen aus dem ersten Jahrzehnt unseres Jahrhunderts, die fast ausschließlich Leihgaben von Karin Székessy, Wunderlichs Witwe, sind. Die früheste Skulptur ist ein Selbstporträt im Wesentlichen aus Granit von 1974, während ein kleiner Silberschmuck mit dem Künstlerprofil im Jahre 2007 entstand.

Wunderlich zeichnete und malte ab Mitte der Sechziger zunächst sporadisch Selbstporträts. Oft tauchen sie wie eine zusätzliche Signatur im Bild auf. Dabei wird die Kopfform zunächst ausschließlich im Profil und in der signifikanten Vereinfachung dargestellt. Mit dem Jahr 1973 gewinnt das Selbstporträt in seinem Werk an Bedeutung und wird erstmals zum alleinigen Bildgegenstand. Durch die Hochzeit mit Karin Székessy (1971) und die Geburt der gemeinsamen Tochter Laura (1972) wird die Familie zum Lebensmittelpunkt und auch zum Sujet zahlreicher Bilder, wie zum Beispiel als besonderer Blickpunkt der Ausstellung das Familienbild in Öl von 1982.

Oft taucht Wunderlich in seinen Werken auch als stiller Beobachter der Szenerie auf – das ist nicht nur in den klassischen Atelierszenen sondern auch in anderen Beziehungsdarstellungen offensichtlich. Wunderlich selbst sagt: „Meine Selbstportraits sind vollkommen ironisch. Ich füge mich selbst in die Bilder ein, wenn ich das Gefühl habe, dass ich selbst Teil der Szenerie bin.“

Die Laudatio zur Eröffnung dieser hochkarätigen Ausstellung hält der Wunderlich-Kenner Dr. Thomas Gädeke vom Landesmuseum Schloss Gottorf. Eine außergewöhnliche musikalische Begleitung der Veranstaltung bietet das Cristin Claas Trio aus Berlin.

Zum 90. Geburtstag des Malers, Grafikers und Bildhauers Paul Wunderlichs am 10. März und im Jahr des 10-jährigen  Bestehens des Paul-Wunderlich-Hauses in Eberswalde, dem Geburtsort des Künstlers, verwirklichen die Paul-Wunderlich-Stiftung und ihr Freundeskreis die lang gereifte Idee, das Selbstporträt des Künstlers in den Mittelpunkt einer Ausstellung zu stellen. Unter diesem Thema wird ein Querschnitt  des Schaffens von Paul Wunderlich in der Vielfalt seiner meisterhaft beherrschten Techniken präsentieren.

In sechs Jahrzehnten schuf er nahezu 250 Selbstdarstellungen als Gemälde, Zeichnung, Grafik und Skulptur, wovon mehr als 90 besondere Arbeiten in Eberswalde zu sehen sein werden: Die Spanne reicht von frühen Lithographien der 60er Jahre aus der Stiftungssammlung bis zu wertvollen Pastellen, Zeichnungen und Gouachen aus dem ersten Jahrzehnt unseres Jahrhunderts, die fast ausschließlich Leihgaben von Karin Székessy, Wunderlichs Witwe, sind. Die früheste Skulptur ist ein Selbstporträt im Wesentlichen aus Granit von 1974, während ein kleiner Silberschmuck mit dem Künstlerprofil im Jahre 2007 entstand.

Wunderlich zeichnete und malte ab Mitte der Sechziger zunächst sporadisch Selbstporträts. Oft tauchen sie wie eine zusätzliche Signatur im Bild auf. Dabei wird die Kopfform zunächst ausschließlich im Profil und in der signifikanten Vereinfachung dargestellt. Mit dem Jahr 1973 gewinnt das Selbstporträt in seinem Werk an Bedeutung und wird erstmals zum alleinigen Bildgegenstand. Durch die Hochzeit mit Karin Székessy (1971) und die Geburt der gemeinsamen Tochter Laura (1972) wird die Familie zum Lebensmittelpunkt und auch zum Sujet zahlreicher Bilder, wie zum Beispiel als besonderer Blickpunkt der Ausstellung das Familienbild in Öl von 1982.

Oft taucht Wunderlich in seinen Werken auch als stiller Beobachter der Szenerie auf – das ist nicht nur in den klassischen Atelierszenen sondern auch in anderen Beziehungsdarstellungen offensichtlich. Wunderlich selbst sagt: „Meine Selbstportraits sind vollkommen ironisch. Ich füge mich selbst in die Bilder ein, wenn ich das Gefühl habe, dass ich selbst Teil der Szenerie bin.“

Die Laudatio zur Eröffnung dieser hochkarätigen Ausstellung hält der Wunderlich-Kenner Dr. Thomas Gädeke vom Landesmuseum Schloss Gottorf. Eine außergewöhnliche musikalische Begleitung der Veranstaltung bietet das Cristin Claas Trio aus Berlin.