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Positionspapier zur Ortsumfahrung Ahrensfelde unterschrieben

Oliver Köhler

Barnims Landrat unterstützt Anliegen der Gemeinde

Ahrensfelde braucht eine Ortsumgehung. Das belegen Zählungen. Und darüber sind sich Anwohner, Politiker und Fachleute seit Jahren auch einig. Das Planfeststellungsverfahren stockt allerdings seit zwei Jahren. Um die Dringlichkeit der Forführung zu unterstreichen haben Barnims Landrat Bodo Ihrke, Ahrensfeldes Bürgermeister Wilfried Gehrke und Mahrzahn-Hellersdorfs Bezirksstadtrat Christian Gräff  gemeinsam mit der IHK, der Fachgemeinschaft Bau dem Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg ein Positionspapier unterschrieben. „Der Bau der Bundesstraße B158/Ortsumfahrung Ahrensfelde ist eines der wichtigsten Infratsrukturmaßnahmen im engeren Verflechtungsraum der deutschen Hauptstadt. Über 30000 Fahrzeuge durchqueren täglich den Ortskern“, heißt es darin. „Aus diesem Grund ist für die Bürgerinnen und Bürger, Besucherinnen und Besucher und die Wirtschaft in Berlin und Brandenburg die derzeitige Situation unerträglich.“

„Ahrensfelde hat in den vergangenen Jahrzehnten eine positive Enbtwicklung genommen und benötigt für die Fortführung dieser Entwicklung eine vernünftige Infrastruktur. Eine Ortsumgehung hat dabei höchste Priorität“, machte auch Landrat Bodo Ihrke zur Unterzeichnung des Papiers deutlich und stieß dabei ins selbe Horn wie seine Kollegen.

„Autofahrer, die sich vor Ort auskennen, weichen auf parallele Straßen aus und belasteten diese zusätzlich“, weiß Ahrensfeldes Bürgermeister Wilfried Gehrke zu berichten.

Bezirksstadtrat Christian Gräff betont zudem den volkswirtschaftlichen Schaden „Die Erkenntnis ist da“, sagt er.

Mit dem gemeinsamen Papier wollen die Beteiligten nun Druck auf die Landesregierungen in Berlin und Brandenburg machen. Der Zeitpunkt sei günstig, um die Planfeststellung weiter voranzutreiben, sind sie sich einig.