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Der Hammer ist gefallen:

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Wertholzsubmission des Landesforstbetriebs in Chorin erfolgreich abgeschlossen

Presseinformation Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg

Chorin – Die Zuschläge sind erteilt. Der Landesbetrieb Forst Brandenburg hat gestern die Meistgebotsverkäufe des 25. Nadelwertholzverkaufs und der 27. Laubholzsubmission in der Landeswaldoberförsterei Chorin abgeschlossen. Insgesamt 1.347 Festmeter (Kubikmeter) Holz aus dem Landes-, Kommunal- und Privatwald wechselten meistbietend den Besitzer und erzielten erfreulich gute Preise.

Im Angebot waren 1.239 Stämme und damit insgesamt 491 Festmeter Laub- und 919 Festmeter Nadelholz. Die Gesamt-Erlöse der Submission betrugen 367.000 Euro (Vorjahr: 327.571 Euro), davon für Laubholz 252.000 Euro (Vorjahr: 220.130 Euro) und für Nadelholz 114.000 Euro (Vorjahr: 107.441 Euro).

Der Durchschnittspreis für Holz aus dem Landeswald stieg bei der Kiefer und beträgt 120 Euro (Vorjahr: 111 Euro). Bei den anderen Holzarten wurden folgende Durchschnittspreise je Festmeter erzielt: Eiche: 624 Euro, Lärche: 200 Euro, Esche: 177 Euro und Ahorn: 429 Euro.

Das höchste Gebot je Festmeter lag für eine Eiche bei 1.796 Euro pro Kubikmeter (Vorjahr: 1.625 Euro). Der Erlös für diesen Spitzenstamm aus der Landeswaldoberförsterei Steinförde mit 2,48 Festmeter liegt somit bei 4.380 Euro.

„Sahne-Stücke“ über Brandenburgs Grenzen hinaus gefragt

Für die wertvollen Holz-Sortimente interessierten sich 15 Bieter. Das Holz wurde bis auf zwei kleine Lose komplett verkauft. In Brandenburg blieben 42 Prozent des Nadelholzes, 38 Prozent ging nach Sachsen und der Rest nach Niedersachsen, Polen und Estland. Das Laubholz verblieb zu 20 Prozent in Brandenburg, 33 Prozent wurde nach Sachsen sowie der restliche Anteil nach Baden-Württemberg und Polen verkauft.

Gebündeltes Angebot ermöglicht höhere Wertschöpfung

An dem Meistgebotsverkauf beteiligten sich zum größten Anteil der Landesbetrieb Forst Brandenburg sowie einige Privatwaldbesitzer und Kommunalforstbetriebe aus Templin, Angermünde und Bad Freienwalde.

Angeboten wurden insgesamt 1.410 Kubikmeter Holz (Vorjahr: 1.365 Kubikmeter).  Beim Wertholz stammen 213 Kubikmeter von Laubbäumen und 322 Kubikmeter von Nadelbäumen. Beim Sägeholz waren 278 Kubikmeter Laubholz und 597 Kubikmeter Nadelholz im Angebot.

Unabhängige Zertifizierungen bescheinigen nachhaltige Waldwirtschaft

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg erntet im Landeswald jährlich rund eine Million Kubikmeter Rohholz, davon 385.000 Kubikmeter Sägeholz. Die zur Submission angebotenen Werthölzer stellen nur einen Bruchteil des jährlich in Brandenburg eingeschlagenen Holzes dar. Dieses wird ausschließlich für die Herstellung hochwertiger Produkte wie Furniere, Möbel, Fenster und Türen eingesetzt. Das Holz aus dem Landeswald ist vollständig nach den Kriterien des PEFC-Siegels (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) für umweltschonende und nachhaltige Waldbewirtschaftung zertifiziert.

Ein geringer Anteil des Holzes (102 Kubikmeter) aus der Landeswaldoberförsterei Reiersdorf ist zusätzlich nach FSC-Standards (Forest Stewardship Council) zertifiziert. Hier geht es ebenfalls um eine verantwortungsvolle Waldwirtschaft. Etwa zehn Prozent der deutschen Waldflächen sind nach FSC zertifiziert.

Weitere Informationen unter: www.forst.brandenburg.de.