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Barnimer können sich zum Thema Biotonne äußern

Oliver Köhler

Umweltdezernentin Silvia Ulonska unterstreicht Wichtigkeit der Umfrage

Die getrennte Erfassung von Bioabfällen ist seit dem 1. Januar 2015 obligatorisch. Für die tatsächliche Einführung der Biotonne hat das Land Brandenburg seinen Kreisen jedoch die Möglichkeit gegeben, ein eigenes Konzept zu erarbeiten. Umgesetzt werden soll es bis 2020.

Von dieser Möglichkeit hat auch der Landkreis Barnim Gebrauch gemacht und das Konzept im März diesen Jahres dem Umweltausschuss des Kreistages Barnim vorgestellt. Der Schwerpunkt der zukünftigen Strategie zur Entsorgung von Bioabfällen liegt vor allen Dingen in der Errichtung von dezentralen Wertstoffhöfen, die als Bringsystem die Erfassung von Grünabfällen aber auch anderen Wertstoffen nah am Bürger ermöglichen sollen. Über eine durchzuführende Restmüllsortieranalyse sowie ein Biotonnen-Pilotprojekt sollen zudem Erkenntnisse zur Bioabfallsammlung im Landkreis Barnim erfasst werden.

Da die Nutzung einer Biotonne aber von Akzeptanz der Bürger abhängig ist, wurde mit dem Versand der Gebührenbescheide 2015 auch eine Umfrage zur Entsorgung von Bioabfällen im Landkreis Barnim gestartet. „Diese Umfrage ist wichtig, um die Erwartungen und Bedürfnisse der Barnimerinnen und Barnimer, in Sachen Biotonne zu erfahren“, erklärt Umweltdezernentin Silvia Ulonska. „Sie sollen in die weitere Entwicklung der Strategie und eine noch zu prüfende tatsächliche Umsetzung einfließen, deshalb bitte ich jeden Bürger, sich an der Umfrage zu beteiligen.“ Von einer hohen Teilnahme hänge ein eindeutiges Ergebnis ab, so Silvia Ulonska weiter.

Wer also bisher bei der Umfrage zur Bioabfallentsorgung noch nicht mitgemacht hat, kann dies noch bis zum 30. April tun. Wer mitmacht, kann zudem gewinnen – unter  allen Teilnehmern werden attraktive Gewinne verlost. Nähere Informationen erhalten Interessierte auf der Seite der Barnimer Dienstleitungsgesellschaft.