Title

EWE setzt mit „smart living“ auf Internet der Dinge

Foto: smart-living-Demo / ewe / auras Foto: smart-living-Demo / ewe / auras

Energiedienstleister präsentiert Produktfamilie zu Smart-Home-Produkten

Pressemitteilung EWE, Wildau, 17. März 2016

Internet der Dinge, das ist die Vernetzung von Dingen des täglichen Lebens mit dem Internet. Auf das Thema setzt auch der regionale Energiedienstleister EWE mit seiner internetbasierten Entwicklung EWE smart living, die er im Herbst letzten Jahres auf den Markt gebracht hat. „Damit bedient EWE einen stark wachsenden Markt, der Versorger zunehmend auch zu Umsorgern macht“, erklärte Christian Blanck am Donnerstag in Wildau vor Journalisten. Christian Blanck ist  Leiter des Privatkundengeschäftes in der EWE-Geschäftsregion Brandenburg/Rügen.

„Mit ‚smart living‘ können Kunden Beleuchtung, Heizkörper und technische Geräte in ihrem Haus miteinander vernetzen und programmieren. Mittels App auf Smartphone und Tablet lassen sich die einzelnen Elemente so auch von unterwegs steuern, zum Beispiel die Kaffeemaschine, die den Kaffee dann passend zum Feierabend serviert“, so Christian Blanck.

EWE kooperiert dabei mit der devolo AG, die Datenkommunikations-Produkte für private Kunden und professionelle Anwender entwickelt. „smart living“ bietet EWE und devolo zufolge „das Einfache Smart Home zum Selbermachen“. Es basiere auf dem weltweiten Funkstandard Z-Wave®, mache aus jedem Zuhause im Handumdrehen ein Smart Home und sorge so für mehr Komfort, mehr Sicherheit und einfaches Energiesparen. Ziel sei es, die komplexe Welt der Datenkommunikation und des Internet der Dinge zu verbinden und für jeden einfach zu machen.

„Smart living ist genau genommen eine Produktfamilie, die nach und nach wächst“, so Christian Blanck. „Damit bieten wir Lösungen für unterschiedliche Lebenssituationen und Kundenbedürfnisse an. Zunächst konzentrieren wir uns auf die Themen Komfort und Sicherheit rund um das eigene Zuhause“, erklärt der Vertriebsleiter und nennt einige Beispiele: „Verlässt man morgens das Haus, wird die Heizung herunter geregelt und Lampen ausgeschaltet. Kommt man abends nach Hause, geht das Licht an, und die Raumtemperatur steigt. Vergisst man ein Fenster zu schließen und ist außer Haus, gibt es eine Meldung auf dem Smartphone. Oder: Vermutet man nachts einen Einbrecher im Haus, lässt sich durch einen Klick auf dem Smartphone ein ‚Abschreckszenario‘ aktivieren und Licht, Fernseher oder Musikanlage gehen an.“

Möglich machen dies verschiedene Bausteine wie Funkschalter, Heizkörperthermostate, Tür- und Fensterkontakte, Zwischenstecker und Bewegungsmelder, die im Haus installiert werden. Die Bausteine sind zu drei verschiedenen Produktpaketen kombiniert: „warm & spar“, „hell & schnell“ und „einfach & sicher“. Bei jedem Paket steht ein Aspekt im Vordergrund: Bei „warm & spar“ geht es ums Heizen, bei „hell & schnell“ um Komfort, bei „einfach & sicher“ um Sicherheit. Alle Pakete sind miteinander kombinierbar und beliebig erweiterbar. „So erhält jeder das für seine individuelle Lebenssituation passende Produkt“, betont Christian Blanck.

Kunden zahlen für „EWE smart living“ einen monatlichen Grundpreis von 4,95  Euro. Dafür bekommen sie eine Basiszentrale, die mit den genannten Bausteinen vernetzt wird, sowie eine App.  Die verschiedenen Bausteine können Kunden sofort kaufen oder in 24 Monatsraten zahlen. Weitere Bausteine sollen „EWE smart living“ in Zukunft ergänzen. Geplant ist EWE zufolge unter anderem, weitere Sensoren wie Wassermelder, WLAN-Kameras und Unterputz-Stecker in das Produkt mit aufzunehmen.

„Der Markt für Smart-Home-Projekte ist noch sehr jung, entwickelt sich aber schon jetzt dynamisch. Daher ist es wichtig, hier rechtzeitig Fuß zu fassen“, so Christian Blanck.

Fotos: EWE/Auras
Christian Blanck, Leiter des Privatkundengeschäftes in der EWE-Geschäftsregion Brandenburg/Rügen, demonstriert die neue Smart-Home-Produktfamilie von EWE