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EWE unterstützt Flüchtlingshilfe in der Region

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Energiekonzern stellt Landkreisen WLAN-Hotspots zur Verfügung

Pressemitteilung der EWE

Oldenburg/Strausberg, 20. November 2015. Angesichts der anhaltenden Flüchtlingskrise unterstützt die EWE AG in ihren Geschäftsregionen Kommunen bei der Versorgung von Flüchtlingsunterkünften mit drahtlosen Internetzugängen. Der regionale Energie- und Telekommunikationsdienstleister stellt zu diesem Zweck Hilfsgelder in Höhe von 250.000 Euro zur Verfügung und verzichtet dafür auf Werbung in gleicher Höhe. Damit können rund 300 bis 400 WLAN-Hotspots errichtet und zwei Jahre lang betrieben werden. „Als Unternehmen aus der Region wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, dass den hilfesuchenden Männern, Frauen und Kindern auf pragmatische und menschliche Weise geholfen werden kann“, begründet Matthias Brückmann, Vorstandsvorsitzender der EWE AG, die Hilfe. Dazu zähle neben Unterkunft und Verpflegung auch die Möglichkeit, mit Angehörigen in der Heimat Kontakt zu halten. Zugleich wolle das Unternehmen auf diese Weise auch den zahlreichen Institutionen und Ehrenamtlichen den Rücken stärken, die sich in wunderbarer Weise für Flüchtlinge engagieren, so Brückmann.

„Die Bedarfe vor Ort sind sehr unterschiedlich und werden von unseren Mitarbeitern jetzt aktiv im Dialog mit den Landkreisen geprüft“, kündigt Brückmann an. Bis zu 16 Hotspots könne jeder Landkreis abrufen. EWE ist im Nordwesten Deutschlands zwischen Ems, Weser und Elbe sowie in Teilen Brandenburgs und auf Rügen mit eigenen Standorten präsent. Über die Errichtung von WLAN-Hotspots hinaus sichert das Unternehmen den Kommunen zu, die für die Unterbringungen von Flüchtlingen beantragte Infrastruktur bzw. Lieferung von Gas, Strom, Wasser und Telekommunikation weiterhin unbürokratisch und damit möglichst schnell zu realisieren.

Vereinsräume von pro:connect mit Telekommunikation ausgestattet

Eine erste Unterstützung ist bereits erfolgt: EWE hat die Büroräume des von der Stadt Oldenburg und dem Landkreis Ammerland gemeinsam mit privaten Förderern gegründeten Verein „pro:connect“ mit Telekommunikation ausgestattet. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine gemeinsame Anlaufstelle für Arbeitgeber sowie arbeitsuchende Zuwanderer zu realisieren, die Fragen rund um die Arbeitserlaubnis, Arbeitsplätze oder Praktika beantwortet.