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Landkreis Barnim begrüßt neue Auszubildende

Foto: Oliver Köhler

Neun junge Abiturienten werden sich in den nächsten drei Jahren zum Verwaltungsfachangestellten ausbilden lassen

Der Landkreis Barnim steht als Ausbildungsbetrieb hoch im Kurs – und zwar bei Bewerbern zwischen 16 und 40 Jahren. Etwas mehr als 60 junge Menschen bewarben sich in diesem Jahr um einen Ausbildungsplatz. Neun von ihnen konnten in dieser Woche ihre Ausbildung in der Kreisverwaltung beginnen.

„Ich freue mich natürlich, dass die Ausbildung bei uns einen guten Ruf genießt“, freute sich Landrat Bodo Ihrke bei der Begrüßung und gab den Auszubildenden gleich mit auf den Weg: „Sie werden sehen, dass Sie mit dieser Ausbildung auch auf die Arbeit in jeder anderen Verwaltung gut vorbereitet sind.“

Die sechs jungen Frauen und zwei jungen Männer kommen fast alle aus dem Landkreis Barnim. Aber aus dem benachbarten Landkreis Märkisch-Oderland und sogar aus Potsdam haben es zwei Bewerber geschafft.

Sie habe bereits als Arzthelferin gearbeitet und sich nun noch einmal entschlossen, sich beruflich neu zu orientieren, erklärt die Bernauerin Anke Eichholz ihre Gründe für eine Ausbildung in der Kreisverwaltung.

Max Gronski wurde auf der Bernauer Ausbildungs- und Studienbörse aufmerksam auf die Kreisverwaltung. Das Gehörte habe ihm sofort zugesagt, erklärt der Panketaler.

Auch Mandy Laudien aus Joachimsthal habe viel Gutes über die Ausbildung in der Kreisverwaltung gehört. Freunde hatten ihr davon berichtet. Sei nun froh, dass es mit der Bewerbung geklappt hat, sagte sie.

Genug Herausforderungen wird es während der dreijährigen Ausbildung in der Barnimer Kreisverwaltung sicherlich geben. Dabei durchlaufen die Auszubildenden neben Bereichen der inneren Verwaltung auch soziale und ordnungsrechtliche Ämter. Der theoretische Teil der Ausbildung findet am Oberstufenzentrum und an der Brandenburgischen Kommunalakademie in Potsdam statt.

Im Anschluss an die Ausbildung wird allen Auszubildenden zunächst ein auf ein Jahr befristeter Arbeitsvertrag angeboten. „Das soll einen nahtlosen Übergang in das Berufsleben ermöglichen“, erklärt Bodo Ihrke und fügt hinzu. „Wer sich bemüht, findet in der Regel auch über das Jahr hinaus eine dauerhafte Anstellung bei uns.“