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Landkreis stellt Fahrzeuge für Katastrophenschutz in Dienst

Geballte Kraft: In Sachen Katastrophenschutz ziehen im Landkreis Barnim viele Kräfte an einem Strang./Oliver Köhler

Landrat Bodo Ihrke und Bundestagsabgeordnete Stefan Zierke betonen Wichtigkeit der Aufgabe

Um im Katastrophenfall helfen zu können, stehen dem Landkreis Barnim künftig neue Möglichkeiten offen. Landrat Bodo Ihrke nahm heute gleich drei Gerätewagen „Sanität" in Empfang. Zur Verfügung gestellt wurden diese vom Bundesamt für Katastrophenschutz. „Es ist wichtig, dass wir in Sachen Katastrophenschutz verlässliche Partner an unserer Seite haben. Deshalb ist ein deutliches Zeichen, dass der Bund seiner Verpflichtung nachkommt und die Länder und Kommunen beim Katastrophenschutz unterstützt", sagte Ihrke zur Übergabe und lobte in diesem Zusammenhang den Einsatz der Barnimer Bundestagsabgeordneten für dieses Projekt.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Zierke betonte ebenfalls, wie wichtig der Katastrophenschutz ist. „Ich freue mich sehr, dass wir dem Barnim als Bund zwei zusätzliche Fahrzeuge zur Verfügung stellen. Damit würdigen wir einerseits den selbstlosen Einsatz vieler Helferinnen und Helfer im Rettungsdienst, im Zivilschutz und in der Katastrophenhilfe, andererseits sorgen wir damit für eine optimale und verlässliche Ausstattung für die Einsätze in unserer Region, die uns im Notfall allen zugutekommt", sagte er. „Die Sanitäts- und Ambulanzfahrzeuge des Bundes gehen dem Rettungsdienst des Landkreises Barnim sowie der Johanniter-Unfall-Hilfe zu und leisten damit einen wichtigen Beitrag für den Bevölkerungsschutz und für die Katastrophenhilfe."

Der Gerätewagen „Sanität" (GW San) ist der Kern eines Behandlungsplatzes im Katastrophenfall. Die sechs Kräfte zählende Besatzung sowie die Ausstattung erlauben die Erstversorgung von Schwerverletzten mit der Möglichkeit zur weiteren Behandlung, sollte eine Transportmöglichkeit in ein Krankenhaus verzögert sein oder kurzfristig fehlen.