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Neue Flüchtlingsunterkunft in Eberswalde

Oliver Köhler

Einladung zum Tag der offenen Tür

Zu einem gemeinsamen Tag der offenen Tür am 9. Mai 2015 haben Silvia Ulonska, Sozialdezernentin des Landkreises Barnim, Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski und Andreas Wähl von der Kinder-, Jugend- und Seniorenhilfe in Buckow gGmbH eingeladen. An diesem Tag haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich über den neuen Wohnungsverbund für Flüchtlinge in der Bergerstraße 17 zu informieren.

Der Landkreis Barnim wird in diesem Jahr mehr als 860 Flüchtlinge aufnehmen. Um der Aufnahmepflicht gerecht zu werden, hat die Kreisverwaltung mit seinen Kommunen Vereinbarungen über Anzahl an bereit zu stellenden Unterkünften geschlossen. Die Stadt Eberswalde ist dabei vor allem bemüht, die Flüchtlinge dezentral im gesamten Stadtgebiet unterzubringen. „Wir wollen nicht nur unsere Pflicht erfüllen, wir wollen auch gute Wohnformen für die Flüchtlinge schaffen“, so die Sozialdezernentin des Kreises, die gleichzeitig der Stadt Eberswalde als auch dem städtischen Wohnungsunternehmen für die Unterstützung dankt.

Ab dem 1. August 2015 werden die Wohnungen in der Bergerstraße nach und nach bezogen. „Ich bin wirklich froh, dass wir mit diesem Standort an der dezentralen Unterbringung festhalten können. Und ich denke, für die Flüchtlinge ist es gut, dass sie hier eigene Wohnungen haben werden. Denn das Ziel, was wir alle verfolgen, besteht darin, den Menschen ein neues Zuhause zu geben“, so Friedhelm Boginski.

Am Tag der offenen Tür können sich interessierte Bürger in der Zeit 10 bis 14 Uhr im Objekt umsehen, Fragen stellen und Kontakt zur Initiative Willkommen in Eberswalde knüpfen. „Es wäre schön, wenn sich weitere Bürger finden, die die Willkommensinitiative unterstützen“, so Boginski.


Die neue Unterkunft wird mitten im Stadtzentrum entstehen und zukünftig etwa 75 Flüchtlinge beherbergen. Träger wird die Kinder-, Jugend- und Seniorenhilfe in Buckow gGmbH sein. „Das Konzept ist gut und ich freue mich, dass wir hier einen Wohnverbund schaffen, der von einem professionellem Team betreut wird“, so Silvia Ulonska.