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THW und Landkreis Barnim vertiefen Zusammenarbeit

Pressestelle LK Barnim

Zusammenarbeit beim Brand- und Katastrophenschutzes erhält starkes Fundament

Der Landkreis Barnim und der Eberswalder Ortsverband des Technischen Hilfswerkes (THW) haben heute eine Vereinbarung unterzeichnet, um die Zusammenarbeit in Zukunft weiter zu vertiefen. „Es ist wichtig, dass wir in Krisenzeiten verlässliche Partner an unserer Seite haben“, sagte Landrat Bodo Ihrke bei der Unterzeichnung. Das THW in Eberswalde leiste seit Jahren gute Arbeit. „Deshalb sind wir froh, dass wir auch künftig auf diese Ehrenamtler zurückgreifen können“, so Ihrke weiter.
    
Der zuständige THW-Ortsbeauftragte für den Ortsverband Eberswalde, Mirko Wolter, freute sich ebenfalls über die Fortführung der Zusammenarbeit. „Für uns ist es eine Würdigung unserer Arbeit. Wir werden uns auch künftig mit ganzer Kraft unseren Aufgaben widmen“, erklärte er.

Die Vereinbarung umfasst die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Brand- und Katastrophenschutzes sowie der Hilfeleistung. Grundlage dafür ist eine im Jahre 2011 geschlossene Rahmenvereinbarung zwischen dem Land Brandenburg und dem THW. Darin ist der Zugang von THW-Helfern zur Ausbildung an der Landesschule und Technischen Einrichtung für den Brand- und Katastrophenschutz (LSTE) sowie die Unterstützung des THW aus Beständen des Landeskatastrophenschutzlagers geregelt. Darüber hinaus ermöglicht die Vereinbarung auch, das THW in anderen Fällen als den Katastrophenschutz zur Unterstützung heranzuziehen. Beide Seiten verpflichteten sich ferner zur gegenseitigen Einbeziehung in die Planung von theoretischen und praktischen Übungen.

Die Einzelvereinbarung zwischen dem Landkreis Barnim und dem THW Eberswalde konkretisiert diese Rahmenvereinbarung und geht auf die Zusammenarbeit im Landkreis ein. Für das THW wird es dadurch verbindlicher, auf Strukturen des Landkreises wie zum Beispiel das feuerwehrtechnische Zentrum zurückgreifen oder an Kreisausbildungen teilnehmen zu können. Der Landkreis erhält im Gegenzug verbindlichere Rahmenbedingungen für den Einsatz des THW, um basierend auf die Gefahren- und Risikoanalyse des Landkreises adäquat auf Gefahren und öffentliche Notstände reagieren zu können.  

Gelebt wird diese Zusammenarbeit in großen Teilen bereits heute. Die darüber hinaus vereinbarten Punkte bilden eine gute Grundlage für die Stärkung der zukünftigen Zusammenarbeit und für den Katastrophenschutz im Landkreis.

Hintergrund:
Das Technische Hilfswerk ist die Katastrophenschutzorganisation des Bundes. Die zur Zeit rund 70 ehrenamtlichen Helfer des Ortsverbandes Eberswalde werden kontinuierlich ausgebildet und können Personen retten, Sachwerte schützen, Strom in das Stromnetz einspeisen, Verpflegung für mehrere hundert Menschen bereitstellen oder Bergungsarbeiten durchführen. Sie werden bei kleinen und großen Schadensereignissen bundesweit eingesetzt.

Mehr Informationen erhalten Sie unter: www.thw-eberswalde.de