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Herzwochen 2017

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Herzschwäche rechtzeitig erkennen und behandeln

Presseinformation der GLG

Mit einer Auftaktveranstaltung am 5. November um 10 Uhr im Paul-Wunderlich-Haus am Eberswalder Markt starten die GLG-Krankenhäuser ihre Informationsangebote im Rahmen der von der Deutschen Herzstiftung ausgerufenen „Herzwochen“. Schwerpunktthema in diesem Jahr ist  „Das schwache Herz“. Am 8. November um 18 Uhr gibt es eine weitere Informationsmöglichkeit zu diesem Thema im Café Central in Prenzlau.

Herzschwäche ist keine eigenständige Krankheit, sondern die Folge anderer Herzerkrankungen, vor allem der koronaren Herzkrankheit und des Herzinfarkts sowie des Bluthochdrucks. Aber auch Rhythmusstörungen, eine Herzmuskelentzündung und Herzklappenkrankheiten sind mögliche Ursachen. Bei der chronischen Herzschwäche nimmt die Pumpkraft des Herzens soweit ab, dass nicht mehr genügend Blut und damit ausreichend Sauerstoff und Nährstoffe zu Organen wie Gehirn, Nieren oder Muskeln gepumpt wird. Im fortgeschrittenen Stadium kann Herzschwäche zu massiven Beschwerden führen. Sie beeinträchtigt stark den Alltag und bedroht das Leben.

„In den vergangenen Jahren sind viele Fortschritte bei den Therapiemöglichkeiten erzielt worden“, sagt Dr. Stefan Hoffmann, Chefarzt der Kardiologie im Werner Forßmann Krankenhaus Eberswalde. „Jedoch ist es ein Problem, dass die Patienten die Herzschwäche und die damit verbundenen Beschwerden wie Leistungsabfall, Atemnot und geschwollene Beine oft als altersbedingt resigniert hinnehmen und nicht wissen, dass dagegen etwas getan werden kann.“ Dr. Stefan Hoffmann wird zusammen mit den Fachärztinnen Dr. Kerstin Hahlweg und Thea Hahnemann am 5. November in Eberswalde die Ursachen und Behandlungswege von Herzschwäche – medizinisch Herzinsuffizienz genannt – in Vorträgen näher beleuchten und allen Interessierten auch für persönliche Fragen zur Verfügung stehen. Außerdem haben die Besucher der Veranstaltung schon ab 9.30 Uhr Gelegenheit zu einem Gesundheitscheck und abschließend auch zu Reanimationsübungen unter Anleitung des Rettungsdienstes Barnim.

Unter dem Motto „Atemnot? – Es kann auch das Herz sein!“ bietet sich bei einem „Bürgerforum“ in Prenzlau ebenfalls Gelegenheit, sich über Herzschwäche zu informieren. Chefarzt Christian Scheer aus dem Kreiskrankenhaus Prenzlau, das wie das Werner Forßmann Krankenhaus zur GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit gehört,  hält dazu am 8. November um 18 Uhr im Café Central einen Vortrag. „Jeder, der unter Atemnot leidet, sollte den Arzt aufsuchen, um zu klären, ob eine Herzschwäche die Ursache ist“, rät der langjährige Leiter der Inneren Medizin des Kreiskrankenhauses. „Je früher eine Herzschwäche erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Chancen, einen lebensbedrohlichen Verlauf der Krankheit zu verhindern und die Lebensqualität zu erhalten.“

Herzschwäche kann wegen der großen Verbreitung als eine Volkskrankheit bezeichnet werden. Die Zahl der Patienten mit Herzschwäche wird hierzulande auf zwei bis drei Millionen geschätzt. Jährlich sterben mehr als 50.000 Menschen in Deutschland an dieser Krankheit.

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Kontakt

GLG-Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: 03334/69-2105, E-Mail: andreas.gericke@glg-mbh.de