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31.07.2015 Christoph 64 nimmt den Dienst auf

Luftrettungsstation in Angermünde wird in Betrieb genommen

Die Luftrettungsstation Christoph 64 (CH 64) in Angermünde geht nach fast zwei Jahren Planungs- und Bauzeit am morgigen Sonnabend, 1. August 2015, um 7 Uhr in Betrieb. „Mit der Luftrettungsstation in Angermünde wird einer der letzten Versorgungslücken der Luftrettung in Deutschland geschlossen“, freut sich Sven Kobelt, Leiter der Integrierten Leitstelle NordOst (IRLS) in Eberswalde, über die
Inbetriebnahme.
Die IRLS wird zuständig für die Koordinierung aller Einsätze sein. Geplant ist, den Hubschrauber bei allen Einsätzen einzusetzen, bei denen ein Notarzt an der Einsatzstelle benötigt wird und dieser über die Straße eine Einsatzstelle nicht schnell genug erreichen kann. Hierbei handelt es sich nicht nur um
Einsätze im Rahmen schwerer Unfälle oder Verletzungen, sondern um jegliche Art rettungsdienstlicher
Versorgungsleistungen (auch Herzinfarkt oder Schlaganfall oder Geburt). Der Hubschrauber dient aber auch dem schnellen Transport von Patienten in geeignete Behandlungseinrichtungen, um diesen eine optimale und zeitnahe medizinische Versorgung zukommen zu lassen.
Einsatzbereit ist der Hubschrauber täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Das Haupteinsatzgebiet werden die Landkreise Uckermark, Barnim sowie der nördliche Teil des
Landkreises Oberhavel sein.
Träger der Luftrettung ist das Land Brandenburg. Betrieben werden die Station und der Hubschrauber jedoch von der DRF Luftrettung in Filderstadt. Die DRF ist neben dem ADAC die größte Luftrettungsorganisation in Deutschland. Als Hubschrauber kommt ein Model der Firma Eurocopter zum
Einsatz (EC 135).