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Baugenehmigung

Ein Baugenehmigungsverfahren ist immer dann anzuwenden, wenn es sich um kein genehmigungsfreies Vorhaben handelt und die Voraussetzungen für das Bauanzeigeverfahren und das vereinfachte Baugenehmigungsverfahren nicht vorliegen.
Nachfolgende Fragen geben Ihnen Klarheit, ob für Ihr Bauvorhaben wirklich ein Baugenehmigungsverfahren erforderlich ist:  

1. Ist das geplante Vorhaben in der Liste der baugenehmigungsfreien Vorhaben gemäß § 61 BbgBO aufgeführt?

2. Handelt es sich bei dem geplanten Vorhaben um die Errichtung und Änderung von Wohngebäuden geringer oder mittlerer Höhe im Geltungsbereich eines rechtswirksamen Bebauungsplanes? Entspricht das Vorhaben des weiteren in vollem Umfang den Festsetzungen des Bebauungsplanes und ist die Erschließung gesichert?  

Sind eine oder beide Fragen mit „nein" zu beantworten, dann ist ein „normales" Baugenehmigungsverfahren unumgänglich.

Des Weiteren ist zu beachten, dass ein Baugenehmigungsverfahren nach § 64 BbgBO auch dann durchzuführen ist, wenn das Vorhaben zwar in einem Bebauungsplangebiet liegt, aber Abweichungen von örtlichen Bauvorschriften oder Befreiungen von planungsrechtlichen Festsetzungen des Bebauungsplanes erforderlich sind.

  • 1,4% der Rohbausumme, mindestens jedoch 100 €
  • Brandenburgische Bauordnung (BbgBO)
  • Baugesetzbuch (BauGB)
  • Bauvorlagenverordnung (BauVorlV)
  • Baugebührenordnung (BauGebO)

Ursula Barleben

Untere Bauaufsichtsbehörde

03334 214 1360

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