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Tag des offenen Denkmals: 'Gemeinsam Denkmale erhalten'

Foto: Sergej Scheibe

Der Tag des offenen Denkmals am 11. September steht unter dem Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“. Besichtigt werden können verschiedene Baudenkmale und Einrichtungen.

In der Innenstadt öffnen die St.-Marien-Kirche und die St.-Georgen-Kapelle ihre Tore zur Besichtigung. In der St.-Marien-Kirche wird neben Dachstuhlführungen auch die Ausstellung „Raum und Geschichte“ angeboten, die sich mit dem Kirchengestühl befasst und vom Kunstleistungskurs des Paulus-Praetorius-Gymnasiums erarbeitet wurde. Um 13 Uhr findet eine Werkstofferprobung mit historischen Anstrichmaterialien statt.

Einen anderen Blick auf Bernau bieten die Turmbesteigungen und Führungen in der Herz-Jesu-Kirche. Für Kunstinteressierte dreht sich in der Galerie Bernau alles um die Restaurierung der Bürgermeisterstraße 4 und die Ausstellung „Schwingungen“. Im Kunstraum Innenstadt ist die Skulpturensammlung der Waldsiedlung Bernau mit Skulpturen namhafter deutscher Bildhauer des 20. Jahrhunderts, unter anderem Gustav Weidanz, Fritz Cremer und Waldemar Grzimek, zu sehen.

Im ältesten Wohnhaus der Stadt, dem Kantorhaus lässt die Ausstellung „Kontext Labor Bernau 2016 - Ein Rückblick“ die Projekte mit Künstlern der Universität der Künste Berlin und Bernauern des Sommers Revue passieren. Mit „ORTSAUFNAHMEN: Bernau-Süd“ sind dort die Arbeiten von Natalie Obert und das Filmprojekt „Gut angekommen im wilden Westen?“ von Janina Neugebauer, als ein Teil des Gesamtprojekts zu sehen.

Geschichten zu erleben gibt es an den beiden Standorten des Heimatmuseums, dem Steintor und dem Henkerhaus.

Im jüngsten Denkmal Bernaus, dem Mühlentor, sind in einer Ausstellung Bilder der polnischen Malerin Wieslawa Kurdek zu sehen. Mitglieder des Mühlentorvereins geben Auskunft über Geschichte und Wiederaufbau des Tores.

Auch der blaue Gaskessel kann besichtigt werden. Eine spannende und seltene Möglichkeit Bernau zu entdecken, bietet eine Führung durch das ehemalige Heeresbekleidungsamt im Schönfelder Weg.

Im Bauhaus Denkmal Bundesschule spricht Professor Thomas Naumann (Friedrich-Wolf-Gesellschaft) über „Friedrich Wolf und Söhne - eine Familie in den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts“ und „Gymnasten über Euch - Einfachheit am Bau und Nacktheit des Körpers“ mit anschließender Führung durch das Gebäude. Die Dorfkirchen Birkholz, Börnicke und Ladeburg öffnen ihre Pforten für Führungen. In Birkholz werden 750 Jahre Dorfkirche gefeiert, die Ladeburger Kirche lädt zur Turmbesteigung ein (Kaffee und Kuchen inklusive) und in Börnicke klingt der Denkmalstag mit einem Konzert aus. Ebenfalls in Börnicke gibt der Verein „Geschichtenreich Börnicke“ ein Theaterstück im Alten Feuerwehrhaus am Dorfteich - bei „KulturGut Börnicke“ im alten Kornspeicher des Gutshofs wird eine Märchenwanderung angeboten. Bei den Führungen durch den Bunker Ladeburg schließlich kommen alle auf ihre Kosten, die sich für die technische Ausstattung einer solchen Anlage interessieren.


Weitere Informationen unter www.bernau.de