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Traditions-Wasserstraße bleibt durch Millionenförderung nutzbar

Foto: Kanal / Irene Richter

Bund gibt zusätzliche Mittel für Erhalt des Finowkanals

Der Bund, der Landkreis Barnim und die Anrainerkommunen des Finowkanals sind sich beim Entwurf für eine künftige Betreiberstruktur des Finowkanals ein ganzes Stück näher gekommen. Der Bund unterbreitete nun ein Angebot, wie in der Zukunft der Finowkanal touristisch und mit Motorschifffahrt betrieben werden kann. Der künftige Betreiber erhält demnach für die notwendige Schleusensanierung 50 Prozent der Gesamtinvestitionen. Für die Unterhaltungskosten des Kanals ist der Bund zudem bereit, zusätzliche Mittel in Millionenhöhe bereitzustellen. Insgesamt ist für all diese Maßnahmen von einer Summe von bis zu 75 Millionen Euro auszugehen. Das Angebot des Bundes bedeutet nun eine hervorragende Chance und sehr gute Ausgangslage für die Zukunft des Tourismus im Barnim. Die gesamte Region wird maßgeblich vom Erhalt ihrer traditionsreichen und identitätsstiftenden Wasserstraße profitieren.

Friedhelm Boginski, Bürgermeister von Eberswalde: "Der Bund hat uns ein ausgesprochen interessantes Angebot zur Finanzierung der touristischen Betreibung des Finowkanals vorgelegt. Ich bin  froh, dass dem Bund so an der Zukunft des Finowkanals gelegen ist. Vor uns, der KAG Finowkanal und dem Landkreis Barnim, liegt nun eine intensive Arbeitsphase, in der Aufgaben und Fragen zu bearbeiten sind. Dabei geht es vor allem um die Sicherheit und Zukunftsfähigkeit für alle Kommunen."

CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Koeppen: „Mit der vorgestellten Präsentation des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur steht nun endgültig fest: Die Zukunft des Finowkanals ist gesichert. Bund, Landkreis und Kommune sind an Bord. Jetzt muss auch das Land mit ins Boot, um den eingeschlagenen Erfolgskurs beizubehalten.“