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Fragen und Antworten

Dürfen Asylsuchende arbeiten?

Asylsuchenden ist es in den ersten drei Monaten ihres Aufenthalts nicht erlaubt zu arbeiten.
Danach benötigen sie die Zustimmung durch die Ausländerbehörde. Diese prüft gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, ob der Arbeitsplatz vorrangig einem deutschen Staatsbürger oder einen EU-Bürger zur Verfügung zu stellen ist. Nach einem fünfzehnmonatigen Aufenthalt entfällt diese Vorrangprüfung. Die Ausländerbehörde ist in jedem Fall weiterhin zu beteiligen.

Kommunen oder gemeinnützige Träger können Asylsuchende für 1,05 Euro pro Stunde für gemeinnützige und zusätzliche Tätigkeiten beschäftigen. Dafür ist keine Arbeitserlaubnis notwendig. Asylsuchende können zu diesen Konditionen auch in den Asylheimen selbst beschäftigt werden.