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Geflügelpestverdacht in einem Entenbestand im Landkreis Märkisch-Oderland festgestellt

Zuständige Veterinärbehörden haben alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet

Potsdam  Im Land Brandenburg ist am 27. Januar 2017 der Erreger der Aviären Influenza vom Subtyp H5N8 in einem Entenmastbestand nachgewiesen worden. Entsprechend den Vorgaben der Geflügelpest-Verordnung müssen nun alle Tiere an diesem Standort getötet und unschädlich beseitigt werden. In dem Betrieb waren erhöhte Tierverluste aufgetreten. Der Bestand wurde sofort durch das zuständige Veterinäramt gesperrt und beprobt. Durch das Landeslabor Berlin-Brandenburg wurde das Aviäre Influenzavirus vom Subtyp H5N8 nachgewiesen.

Die Ursachenermittlungen für die Infektion der Mastenten haben bereits begonnen. Das Veterinäramt des Landkreises Märkisch-Oderland wird dabei von dem Tierseuchenbekämpfungsdienst des Landes unterstützt. Zusätzlich werden Spezialisten des Bundesforschungsinstitutes für Tiergesundheit (Friedrich-Loeffler-Institut) bei der Suche nach der Eintragsquelle des Erregers in den Tier-bestand einbezogen. Verbraucherschutzminister Stefan Ludwig sagte: „Wir gehen allen möglichen Übertragungswegen nach, um festzustellen, wie das Virus in die Ställe gelangte.“

Das Eintragsrisiko der hochpathogenen Aviären Influenzaviren vom Subtyp H5N8 in Hausgeflügelbestände ist nach wie vor sehr hoch und eine Entspannung der Situation ist derzeit nicht in Sicht. „Die landesweite Stallpflicht ist daher weiterhin unbedingt erforderlich“, sagte Verbraucherschutzminister Stefan Ludwig. Darüber hinaus senkt die strikte Einhaltung aller Biosicherheitsmaßnahmen das Risiko, den Erreger über kontaminierte Gegenstände oder Personen in den Tierbestand einzutragen.