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Neuer Betreiber für Flüchtlingswohnverbünde

Einrichtungen im Brandenburgischen Viertel künftig unter Obhut des Berufsbildungsvereins Eberswalde

Einrichtungen im Brandenburgischen Viertel künftig unter Obhut des Berufsbildungsvereins Eberswalde
Die Wohnverbünde in der Potsdamer Allee und in der Straße Zum Schwärzesee in Eberswalde werden künftig nicht mehr vom Landkreis selbst, sondern von einem gemeinnützigen Träger betrieben. Der Berufsbildungsverein Eberswalde erhielt den Zuschlag für den Betrieb und hat die beiden Einrichtungen zum 1. Mai bereits übernommen. Vorausgegangen war ein Interessenbekundungsverfahren, an dem sich insgesamt vier Anbieter beteiligten.

„Der Verein stellt bereits im ,Haus der Toleranz‘ eindrucksvoll unter Beweis, dass er in der Lage ist, solche Einrichtungen zu betreiben“, erklärt Barnims Sozialdezernentin Silvia Ulonska. Sie sei deshalb zuversichtlich, dass die Mitarbeiter auch an den beiden neuen Standorten gute Arbeit leisteten.

Die beiden Wohnverbünde werden künftig über eine Kapazität von 400 bis 580 Plätzen (Potsdamer Allee: 59 Wohnungen mit 250 bis 300 Plätze; Zum Schwärzesee: 34 Wohnungen mit 150 bis 180 Plätzen) verfügen. Ein Schwerpunkt der inhaltlichen Arbeit wird an beiden Standorten die Integration in Arbeit sein. Auch dafür ist der Berufsbildungsverein hervorragend geeignet und kann auf bereits vorhandene Konzepte zurückgreifen.