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Radwege im Barnim sollen weiter ausgebaut werden

Kreistag beschließt Förderpaket

Das Radwegesystem im Landkreis Barnim soll weiter verdichtet und ausgebaut werden. Die Mitglieder des Barnimer Kreistages stimmten in ihrer jüngsten Sitzung für die Auflage eines neuen Förderprogrammes. „Damit sollen die Alltagsmobilität verbessert, Netzwerklücken geschlossen, der Schülerverkehr besser gesichert und das Tourismusziel Barnimer Land gestärkt werden“, heißt es zur Begründung in der Beschlussvorlage.

Um Lücken im bestehenden Radwegesystem zu identifizieren, wurde ein Radwegekonzept erarbeitet. Dieses beinhaltet sowohl selbstständig geführte Rad- beziehungsweise Geh- und Radwege, also auch Radtouren, die im Mischverkehr auf der Fahrbahn oder über Wald- und Forstwege geführt werden. Das Konzept beinhaltet zudem ein Bewertungsschema, welches für die aus kreislicher Sicht notwendigen Ausbaumaßnahmen an den Radwegen Prioritäten setzt.

Grundvoraussetzung für eine kreisliche Zuwendung nach dieser Richtlinie ist in jedem Fall jedoch eine Kofinanzierung mit Eigenmitteln der betreffenden Städte und Gemeinden sowie aus Fördermitteln Dritter. Hierzu zählen etwa Förderprogramme von Bund, Land oder EU. Die maximale Höhe der Förderung für eine Maßnahme liegt bei 70 000 Euro.

Insbesondere regionale und überregionale Fernradwege, die im Zuge der 4-Wege-Netz-Konzeption des Landkreises geplant wurden, konnten in den vergangenen Jahren gefördert werden. Dabei konnte bereits ein guter Ausbaustandard erreicht werden. Dennoch bestehen derzeit immer noch einzelne Lücken, die es mit dem neuen Förderprogramm nun zu schließen gilt.