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26.01.2015 Asylbewerber und Flüchtlingen im Landkreis Barnim

Arbeitsgemeinschaft „Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen“ nimmt Arbeit auf

Die Arbeitsgemeinschaft zur Unterbringung  von Asylbewerbern und Flüchtlingen im Landkreis Barnim hat sich konstituiert. Zur aktiven Mitarbeit haben sich bislang 19 Barnimer bereit erklärt.

Dazu zählen neben Kommunalpolitikern und Mitarbeitern von Verwaltungen auch Vertreter von Kirchen und verschiedenen Willkommensinitiativen sowie Menschen, die sich ganz privat ehrenamtlich engagieren wollen (Siehe Anhang) . Das Gremium steht also jedem Barnimer offen, der sich zu diesem Thema einbringen will.

Zum Vorsitzenden wurde Kreistagsmitglied Uwe Voß (SPD) gewählt. Seine Stellvertretung übernimmt Sven Schilling (Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/Freie Wähler), ebenfalls Mitglied des Kreistages.

In ihrer ersten Sitzung  beschlossen die  Mitglieder nun ihren Arbeitsauftrag. Hierzu gehören die Akquirierung von Liegenschaften, die Auswahlentscheidung  über die Eignung von Liegenschaften sowie die Begleitung der Umsetzung  von getroffenen Standortentscheidungen. Grund: Der Landkreis Barnim muss im Jahr 2015 nach derzeitigem Stand rund 800 Plätze für Flüchtlinge zur Verfügung stellen.

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft begreifen die Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen/Asylbewerbenden als Chance für unsere Gesellschaft und den Landkreis Barnim. Sie verstehen sich als Bindeglied und Ansprechpartner für alle Beteiligten sowie die Menschen im Landkreis. Gemeinsam wollen sie Wege und Möglichkeiten suchen, den Menschen ihre Sorgen im Zusammenhang mit der Aufnahme von Flüchtlingen zu nehmen.

Die Arbeitsgemeinschaft möchte selbstverantwortlich und transparent alle  eingebrachten Vorschläge auf ihre Machbarkeit prüfen. Weiterhin werden die Kommunen – Bürgermeister, Amtsdirektoren, Stadtverordnete, Gemeindevertreter, Netzwerke, Kirchenverbände, Vertreter von Schulen und Kita – informiert.
Zu den Arbeitsergebnissen wird in regelmäßigen Pressemitteilungen  der Öffentlichkeit berichtet. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft werden über  Einwohnversammlungen ihre  Arbeit vorstellen. Zudem wird der Aufbau von Willkommensinitiativen weiter gefördert und unterstützt.

Die Arbeitsgemeinschaft hat sich einen strikten Zeitplan gesetzt, um die für das Jahr 2015 benötigten Einrichtungen herrichten zu können. Für die  Folgesitzung, die am 18. Februar 2015 stattfinden soll, ist bereits die Beratung über eingebrachte Vorschläge vorgesehen.