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07.12.2016 Unterkunft und Integration im Landkreis Barnim

Die richtigen Weichen in der Flüchtlingsarbeit sind gestellt

Presseinformation der Arbeitsgruppe „Unterkunft und Integration im Landkreis Barnim“

Die Arbeitsgruppe „Unterkunft und Integration im Landkreis Barnim“ kann in den vergangenen zwei Jahren auf eine erfolgreiche Arbeit zurückblicken. „Es ist gelungen, trotz angespannter Situation durch die hohen Flüchtlingszahlen, die richtigen Weichen für den Integrationsprozess zu stellen“, so Uwe Voß Vorsitzender der AG. „Es war nicht immer leicht, unter dem enormen Druck der auch auf der Verwaltung lastete, die richtigen Lösungen zu finden, aber wir können mit gutem Gewissen sagen, dass wir auch in Krisensituationen die Lage gut gemeistert haben und schnell und unkompliziert eine Unterkunft für alle Flüchtlinge schaffen konnten“.

Im Jahr 2015 setzte sich die Arbeitsgruppe einen neuen wichtigen Schwerpunkt. „Das war mit einem vorausschauenden Blick notwendig“ begründete Lutz Kupitz, Mitglied der AG, „denn das eine ist die Schaffung von Unterbringungsmöglichkeiten, doch die weitaus größere Herausforderung ist die Integration der Flüchtlinge.“

Viele Hemmnisse und Hürden gab es zu bedenken, um den Integrationsprozess voranzutreiben.  „Wir brauchten eine Orientierung für den Integrationsprozess, um mit den vielen Helfern und Akteuren einen gemeinsamen Nenner zu finden,“ so Uwe Voß. So wurde die Idee in der Arbeitsgruppe geboren, Leitlinien für die Unterbrin-gung und Integration von ausländischen Flüchtlingen und Asylsuchenden zu entwickeln. Sprache  und Bildung, Arbeitsmarkt und Ausbildung, Gesundheit und Sport sind nur einige Handlungsfelder für einen gelungenen Start in diesem Prozess.

„Es gab viel zu bedenken“, so Lutz Kupitz. „Im Bereich Sprache waren wir uns schnell einig, dass alle Zugewanderten unabhängig vom Aufenthaltsstatus den Zugang zur deutschen Sprache erhalten sollen“. Egal, ob Geflüchtete wieder in ihre Heimat zurückkehren, wir wollten, dass sie den Alltag meistern können, und Sprach-kenntnisse sind dafür die erste Voraussetzung“.
Mit Unterstützung der Verwaltung konnten die Leitlinien erarbeitet werden.
„Wir übergeben mit einem guten Gefühl die weitere Bearbeitung der Themen in den Fachausschuss für Gesundheit, Senioren und Soziales“. „Es hat sich auf alle Fälle bewährt, in der Krisensituation eine separate Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen“, so Uwe Voß. Beide Herren waren sich darüber einig, dass sie natürlich als Mitglieder des Fachausschusses den Integrationsprozess weiter intensiv begleiten.

Für dieses gute Ergebnis dankt Sozialdezernentin Silvia Ulonska allen Mitgliedern der Arbeitsgruppe. „Ohne die Arbeitsgruppe, die vielen Willkommensinitiativen mit den vielen Helfern vor Ort wäre es sehr schwierig gewesen, die Lage zu meistern.“ Die entwickelten Leitlinien sieht die Dezernentin als eine hervorragende Grundlage für den Fachausschuss und seine zukünftige Arbeit.