Title

Jahresbilanz 2015

Foto: grid / Gerd Altmann / pixabay Foto: grid / Gerd Altmann / pixabay

Weiterer deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit im gesamten Agenturbezirk Eberswalde

Presseinformation - Agentur für Arbeit Eberswalde

Im Agenturbezirk Eberswalde waren 2015 mit 16.785 erstmalig seit 24 Jahren im Jahresdurchschnitt weniger als 17.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 1.412 weniger Arbeitslose als noch vor einem Jahr. Der Jahresdurchschnitt 2014 lag bei 18.197 arbeitslosen Frauen und Männern.
Im Jahresdurchschnitt 2015 gab es im Agenturbezirk Eberswalde eine Arbeitslosenquote von 10,6 Prozent. Im Jahr 2014 lag diese Quote noch bei 11,4 Prozent.
Die regionalen Jahresdurchschnittswerte der Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Eberswalde im Überblick:
Hauptagentur Eberswalde 11,9 Prozent (-0,7 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr), Geschäftsstelle Bernau 5,5 Prozent (-0,8 Prozentpunkte), Geschäftsstelle Prenzlau 16,0 Prozent (-0,3 Prozentpunkte), Geschäftsstelle Schwedt 14,3 Prozent (-0,7 Prozentpunkte), Geschäftsstelle Templin 13,6 Prozent (-1,5 Prozentpunkte).

„Diese positive Entwicklung am Arbeitsmarkt war so deutlich nicht vorherzusehen. Das Stellenpotenzial hat noch einmal um 12 Prozent zugelegt und in allen Geschäftsstellen ging die Arbeitslosigkeit zurück. Die Zahl der am Arbeitsort Barnim-Uckermark sozialversicherten Beschäftigten ist ebenfalls leicht gestiegen um 1.537 auf insgesamt 83.778. Das alles lässt eine positive Bilanz zu, wenn auch die Zahl der Arbeitslosen mit 16.785 im Jahresdurchschnitt noch vergleichsweise groß ist. Jüngere und Ältere konnten von der positiven Entwicklung gleichermaßen profitieren, wobei die Arbeitslosen der Generation 50plus mit 41,8 Prozent den größten Anteil an allen Arbeits-losen ausmachen. Insgesamt 910 Teilnehmerinnen und Teilnehmer absol-vierten 2015 eine berufliche Weiterbildung. 129 mehr als noch im Jahr zuvor. Qualifizierung wird auch in diesem Jahr für viele Arbeitsuchende der Schlüssel zu einer neuen Beschäftigung sein“,

erläutert Petra Röhlinger-Hissnauer, Leiterin der Agentur für Arbeit Eberswalde.

Zahl der Arbeitslosen in beiden Rechtskreisen rückläufig

Die positive Entwicklung erstreckt sich sowohl auf den Rechtskreis des Sozialgesetzbuches III (Arbeitslosengeld I) als auch auf den Rechtskreis des Sozialgesetz-buches II (Arbeitslosengeld II). Im Bereich der Agentur für Arbeit (Sozialgesetzbuch III) ging die Zahl der Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt 2015 auf 4.115 (-723) zurück.
Im Landkreis Barnim waren im Jahresdurchschnitt 2015 2.003 (-335) Menschen bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet. Im Landkreis Uckermark waren es 2.112 (-387) Frauen und Männer. Im Bereich der Jobcenter (Sozialgesetzbuch II) ging die Zahl der Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt 2015 auf 12.670 (-690) zurück.
Das Arbeitslosengeld II haben im Jahresdurchschnitt 2015 im Landkreis Barnim 5.410 (-389) arbeitslos gemeldete Frauen und Männer erhalten und im Landkreis Uckermark 7.259 (-300).

Im Jahresdurchschnitt 2015 waren im gesamten Agenturbezirk Eberswalde 1.076 Jugendliche von 15 bis unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet. Das waren 275 (20,3 %) weniger als noch 2014. Die Arbeitslosenquote für Jugendliche ist im Ver-gleich zum Vorjahr um 1,3 Prozentpunkte auf 10,3 Prozent gesunken.

Ausblick 2016

Arbeitsmarkt bleibt stabil – Unterstützung bei der Arbeitssuche insbesondere für Jugendliche, Ältere und Langzeitarbeitslose, schwerbehinderte Menschen und Rehabilitanden und für Flüchtlinge, die in Deutschland ein neues Leben beginnen möchten.

„Wir gehen davon aus, dass sich der Arbeitsmarkt in der Region weiter positiv entwickelt. Wir erwarten keine großen Sprünge, aber eine solide Stabilität von der Arbeitsuchende in der Region profitieren werden. Gute Signale gibt es aus der Uckermark, wo Investitionen beziehungsweise Betriebserweiterungen angekündigt sind. Das ist umso wichtiger, da die Arbeitslosenquote in der Uckermark im Vergleich zum Vorjahr zwar deutlich zurückgegangen, aber dennoch fast doppelt so hoch wie im Barnim ist. Hier steht in Eberswalde die für die Region und den Arbeitsmarkt so wichtige Entscheidung für das Bahnwerk aus. Wie die Bahnwerker und ihre Familien sowie alle Partner am Arbeitsmarkt hoffen wir auf ein positives Signal.
Insgesamt setzt sich der Trend der Fachkräftenachfrage fort und als Agentur für Arbeit werden wir alles daran setzen, Arbeitsuchende weiterhin dabei zu unterstützen, sich weiterzubilden oder Anpassungsqualifizierungen zu absolvieren. Dafür stehen insgesamt rund 11 Millionen Euro und damit ausrei-chend Gelder zur Verfügung“, erklärt Petra Röhlinger-Hissnauer.
„Unser Augenmerk legen wir vor allem auf jene Arbeitslosen, die es besonders schwer haben, auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Dazu ge-hören Jugendliche genauso wie Ältere, Schwerbehinderte und Rehabilitanden wie auch Flüchtlinge, die sich in Deutschland ein neues Leben aufbauen wollen. Und wir arbeiten dazu sehr eng mit den regionalen Unternehmen zusammen, um alle Beschäftigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten zu erschließen und Arbeitskräfte und Schulabgänger möglichst passgenau zu vermitteln.“

Der Jahresbericht 2015 zum Download

Aktivitäten 2016 (I. Halbjahr)

der Arbeitsagentur Eberswalde und des Jobcenters Barnim

  • 14. Januar „Treffpunkt Arbeitgeber“ 16.30 bis 18 Uhr im Berufsinformationszentrum „Arbeitgeber fragen – Arbeitsagentur und Jobcenter antworten“ zur Beschäftigung und Ausbildung von Flüchtlingen und zu weiteren Themen
  • 23. Januar  - 20. Eberswalder Berufemarkt am OSZ II Barnim
  • 28. Januar - Tag der Berufe an der Hackert-Oberschule Prenzlau
  • 20. Februar - Regionaler Ausbildungstag Templin an der Oberschule Templin
  • 14. März – „Hessenbörse“ im Berufsinformationszentrum Eberswalde
  • 28. April – Zukunftstag Brandenburg in der Arbeitsagentur Eberswalde
  • WIKU-Tage in Angermünde
  • Inkontakt in Schwedt
  • Last-Minute-Lehrstellenbörse mit den Wirtschaftskammern