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Barnimer Landrat vereidigt

Foto: Torsten Stapel

Daniel Kurth tritt am 1. August offiziell seinen Dienst an

Daniel Kurth (SPD) ist am Montagabend offiziell in seinem Amt als neuer Landrat des Landkreises Barnim vereidigt worden. Bereits am 1. August tritt der 44-Jährige nun seinen Dienst in der Kreisverwaltung im Eberswalder Paul-Wunderlich-Haus an. Er folgt auf Bodo Ihrke, der sich nach 28 Jahren an der Spitze der Barnimer Kreisverwaltung nicht mehr zur Wahl stellte.

„Ich schwöre, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, die Verfassung des Landes Brandenburg und die Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen“, so lautete der Eid, den der Vorsitzende des Barnimer Kreistages, Prof. Alfred Schultz, dem neuen Landrat bei seiner Vereidigung abnahm. Zuvor hatte Schultz noch einmal auf die hohe Verantwortung, die das Amt des Landrates mit sich bringt hingewiesen. „Der Landrat ist Wahlbeamter auf Zeit. Er dient dem ganzen Volke und hat unparteiisch zu sein“, sagte er.

Daniel Kurth bedankte sich im Anschluss an den Eid für das entgegengebrachte Vertrauen. Er freue sich auf die Aufgabe und wolle ein Landrat für alle Barnimerinnen und Barnimer sein, sagte er.

Der scheidende Landrat Bodo Ihrke übergab Kurth symbolisch einen Schlüssel für Haus und wünschte dem Eberswalder „ein glückliches Händchen“ bei seinen Entscheidungen.

Daniel Kurths erste Amtshandlung wird am Mittwoch darin bestehen, sich bei allen Mitarbeitern der Kreisverwaltung sowie der Personalvertretung persönlich vorzustellen. In den kommenden Tagen will er dann die nachgeordneten Einrichtungen und kreiseigenen Gesellschaften besuchen. Im Anschluss sind Vorstellungsrunden mit den Fraktionsvorsitzenden der Barnimer Kreistagsfraktionen sowie mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren geplant.

Daniel Kurth wurde Anfang Juli durch den Barnimer Kreistag im ersten Wahlgang zum neuen Landrat gewählt. Zuvor hatte er bereits beide Wahlgänge in der Direktwahl für sich entscheiden können. Allerdings verfehlte er beide Male das in Brandenburg vorgeschriebene Quorum, so dass schlussendlich der Kreistag entscheiden musste.