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EU-Geld für inklusive Grundschule Oderberg

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Förderbescheid für Stadt-Umland-Strategie „Grün. Clever. Gemeinsam. Perspektiven für Lebensqualität aller Generationen gemeinsam gestalten!“

Infrastrukturstaatssekretärin Ines Jesse hat heute in Oderberg einen Förderbescheid für ein Vorhaben der Stadt-Umland-Strategie „Grün. Clever. Gemeinsam. Perspektiven für Lebensqualität aller Generationen gemeinsam gestalten!“ der Kooperationspartner Eberswalde, Ämter Biesenthal-Barnim, Britz-Chorin-Oderberg, Joachimsthal und Gemeinde Schorfheide übergeben. Der Umbau der Grundschule wird mit 154.000 Euro unterstützt. Die Gelder kommen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
Ines Jesse: „Mit dem Stadt-Umland-Wettbewerb wollen wir die Kooperation zwischen den Städten und ihrem Umland stärken. Das ist gerade im ländlichen Raum eine Antwort auf viele Herausforderungen sowohl der demografischen wie auch der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. Dazu gehört auch eine gute Bildungsinfrastruktur. Deshalb fördern wir neben der Stadtsanierung, dem Stadtumbau sowie Straßen, Wegen und Plätzen auch öffentliche Bildungseinrichtungen und Kindertagesstätten. Dank der Fördermittel von Bund, Land und EU in Höhe von 134 Millionen Euro konnten seit 2009 116 Schulen und 74 Kitas saniert und um- und ausgebaut werden.“

Fördervorhaben

Die Grundschule Oderberg ist ein langfristig gesicherter Schulstandort, in dem inklusives Lernen durch eine individuell ausgerichtete pädagogische Arbeit sowie gemeinsames Lernen ermöglicht werden soll. Mit der Förderung wird eine barrierefrei zugängliche Sanitäranlage im Schulgebäude der Grundschule Oderberg errichtet. Bislang befanden sich die Sanitäranlagen außerhalb des Schulgebäudes, derzeit in behelfsmäßig aufgestellten Containern. Gerade im ländlichen Raum kann eine solche Grundschule, wie in Oderberg mit inklusivem Charakter möglichst vielen Kindern eine wohnortnahe Beschulung ermöglichen.
Die  Gesamtkosten betragen knapp 207.000 Euro. Das Vorhaben wird mit rund 154.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Fertigstellung ist für Ende 2018 vorgesehen.

Stadt-Umland-Kooperation

Eberswalde (Leadpartner) hat 2016 mit den Kooperationspartnern Ämter Biesenthal-Barnim, Britz-Chorin-Oderberg, Joachimsthal, Gemeinde Schorfheide mit dem Projekt „Grün. Clever. Gemeinsam. Perspektiven für Lebensqualität aller Generationen gemeinsam gestalten!“ erfolgreich am Stadt-Umland-Wettbewerb teilgenommen. Für die Umsetzung von Projekten stehen bis zu 20 Millionen Euro zur Verfügung. Die Projektpartner wollen unter anderem innerstädtische Konversions- und Brachflächen reaktivieren, die Tourismusregion voranbringen, den Wirtschafts- und Bildungsstandort stärken und die Integration von Flüchtlingen in Gesellschaft und Arbeitsmarkt voranbringen. Bisher wurden bereits 18 Projekte mit rund 3,7 Millionen Euro aus den drei Europäischen Fonds (EFRE, ESF und ELER) bewilligt. 

Hintergrundinformation

Am Stadt-Umland-Wettbewerb haben sich Ober- oder Mittelzentren, die mit einer oder mehreren Kommunen in ihrem jeweiligen Verflechtungsbereich eine Kooperation bilden, beteiligt. Städte und die sie umgebenden Gemeinden haben Kooperationsprojekte für die Themenfelder Infrastruktur und Umwelt, Energie und Mobilität sowie Wirtschaft und Tourismus entwickelt. Insgesamt stehen für die Projekte der Kooperationen, die sich in zwei Wettbewerbsrunden durchgesetzt haben, 213 Millionen Euro zur Verfügung. Die Vorhaben müssen den Anforderungen der drei Europäischen Fonds für regionale, soziale und ländliche Entwicklung (EFRE, ESF und ELER)  entsprechen und werden von den Kooperationspartnern kofinanziert.

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