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Zusätzliche Millionen für Breitbandausbau im Barnim

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Barnimer Kreistag beschließt weitere Förderung

Der Barnimer Kreistag will den Breitband-Ausbau im Landkreis weiter voran bringen. Auf ihrer jüngsten Sitzung beschlossen die Mitglieder deshalb, überplanmäßige Mittel in Höhe von
1,1 Millionen Euro dafür zur Verfügung zu stellen. Damit soll eine flächendeckende Glasfasererschließung der Breitbandausbaugebiete ermöglicht werden.

Hintergrund für diesen neuerlichen Beschluss ist eine Änderung der Zielvorgabe durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Statt wie bislang 50 Mbit/s sollen den Haushalten nach dem Ausbau nun ein Gigabit/s zur Verfügung stehen. Die Mehrkosten dafür werden zu einem großen Teil vom Bund (50 Prozent) sowie vom Land Brandenburg (40 Prozent) getragen. Beim Landkreis verbleibt lediglich der Eigenanteil von 10 Prozent.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Kreistag einen Beschluss auf den Weg gebracht, um an dem vom Bund initiierten Programm zur Förderung des Breitbandausbaus partizipieren zu können. Ein Eigenanteil von insgesamt
1,5 Millionen Euro war dafür nötig.

Insgesamt werden im Landkreis Barnim nun in den kommenden Jahren 26 Millionen Euro in den Ausbau schnellen Internets gesteckt. Bereits im Dezember dieses Jahres ist die Auftragserteilung geplant. Für die vollständige Realisierung des Ausbaus werden 36 Monate veranschlagt.

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar" und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.