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Angebote im Busverkehr werden spürbar ausgeweitet

Foto: Foto: Pressestelle/au BU: Bürgermeister André Stahl (links im Bild) und BBG-Geschäftsführer Frank Wruck präsentierten die Verbesserungen, die sich mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember ergeben.

Fahrplanwechsel am 13. Dezember - Veränderungen im Linien-Angebot im Bereich Bernau und Panketal

Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember gibt es Veränderungen im Linien-Angebot der Barnimer Busgesellschaft (BBG) im Bereich Bernau und Panketal. Dadurch entsteht ein deutliches Mehrangebot für Fahrgäste, wie BBG-Geschäftsführer Frank Wruck und Bürgermeister André Stahl bei der heutigen Vorstellung des neuen Fahrplans am Bernauer Bahnhof betonten.

Einzelne Stadtteile können durch die Umstellung besser, neue Wohngebiete, wie etwa der Pankebogen, überhaupt an Bahn und S-Bahn angebunden werden. Indem einzelne Haltestellen künftig durch andere Linien bedient werden, können teilweise Umwege eingespart und bekannte Staubereiche umfahren werden. Die Linien wurden tendenziell stärker auf ihre Funktion als Zubringer zu S-Bahn und Bahn ausgerichtet. Auch die Ausweitung der Bedienzeiten führen dazu, dass Fahrgäste in den Abendstunden und am Wochenende länger mobil bleiben.

Die Änderungen zum Fahrplanwechsel sind ein Zwischenschritt zum langfristigen Ziel, den Busverkehr in Bernau deutlich auszuweiten. Bis 2025 soll sich so die Zahl der Stadtlinien verdoppeln und die Verkehrsleistung verdreifachen, so das gemeinsame Vorhaben von Landkreis und Stadt. Bereits in diesem Jahr waren zwei Busse mehr im Einsatz. Auch Bernau selbst leistet seinen Beitrag zur schrittweisen Verbesserung des Angebots: „ Die Stadt hat den Buswarteplatz am Bahnhof eingerichtet, vorhandene Bushaltestellen werden derzeit barrierefrei gemacht und im kommenden Jahr 37 Haltestellen neu gebaut", so André Stahl. „Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger dazu in die Lage versetzen, einen Zweitwagen gar nicht zu benötigen", so das Stadtoberhaupt.


Wachsen soll im Gegensatz dazu der Fuhrpark der BBG in Bernau. Um für die insgesamt zehn zusätzlichen Fahrzeuge in den kommenden Jahren die entsprechenden Kapazitäten zu schaffen, wird 2021 für rund eine Million Euro eine Abstellhalle für zusätzliche Busse und ein Sozialtrakt für die Fahrer in Rehberge entstehen. Neben der Instandhaltungsbasis, die sich in Eberswalde befindet, ist auch eine in Bernau geplant, um Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten für den wachsenden Fuhrpark vor Ort durchführen zu können. Diese Basis ist im Gewerbegebiet in Albertshof geplant und soll 2022/23 ihren Betrieb aufnehmen.

Der neue Fahrplan gilt vorläufig – der Realitätscheck wird in den kommenden Wochen stattfinden. Kleinere Änderungen könnten sich hier also noch ergeben. Die Änderungen des Fahrplanwechsels zum 13. Dezember 2020 sind auf www.bbg-eberswalde.de einsehbar und werden zusätzlich in der kommenden Ausgabe des Stadtmagazins #BERNAUER im Amtsblatt-Teil veröffentlicht.

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