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„Wasser marsch!" an der Oberschule Klosterfelde

Foto: Richard Bloch Foto: Richard Bloch

Feuerwehrbekleidung für den „Truppmann" und die „Truppfrau"

Innenminister Karl-Heinz Schröter, Bildungsstaatssekretär Thomas Drescher und Landrat Daniel Kurth informierten sich am 4. September über das seit Beginn des Schuljahres 2019/20120 erstmalig im Barnim angebotene Wahlpflichtfach „Feuerwehrausbildung" an der Oberschule Klosterfelde.

Der sich über zwei Jahre erstreckende Kurs wird in der Klassenstufe 9 begonnen und endet mit dem Zertifikat „Truppmann/Truppfrau" am Ende der 10. Klasse. Ausbildungsinhalte sind u.a. die praktische Unterweisung an der Ausrüstung, Wasserentnahme, Brandübungen, Personenrettung, die Organisation der Gemeindefeuerwehr, Transport und Lagerung von Verletzten und rechtliche Grundlagen.

In der Feuerwache Klosterfelde, in der die praktische Ausbildung stattfindet, überreichte der Innenminister neben einem symbolischen Scheck den Fördermittelbescheid von etwas über 2800 Euro für die zukünftige Feuerwehr-Bekleidung der Kurs-Teilnehmenden. Die Mittel werden über die „Richtlinie zur Förderung der Nachwuchsgewinnung im Brand- und Katastrophenschutz und in der Brandschutzerziehung im Land Brandenburg" gewährt.

Der Minister dankte ausdrücklich allen bei der Einführung des Wahlpflichtfaches Beteiligten: Bildungsministerium, Bürgermeisterin, Schulleitung, Lehrerinnen und Lehrern, der Feuerwehr sowie den Schülerinnen und Schülern für ihr Interesse am Wahlpflichtfach.

Landrat Daniel Kurth: „Das der Innenminister die Teilnehmenden des im Barnim neuen und bisher einzigen Wahlpflichtfachs ‚Feuerwehrausbildung‘ mit über 2800 Euro fördert, ist eine große Unterstützung. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Feuerwehr fruchtet hier sehr. Natürlich werden nicht alle Kursteilnehmenden automatisch anschließend aktive Kameradinnen und Kameraden in der Feuerwehr. Aber wir haben die Chance, viele junge Menschen für die ehrenamtlichen Aufgaben im Brandschutz zu begeistern und gleichzeitig zu qualifizieren. Wir hoffen, es gibt noch viele Schulen, die diesem Beispiel folgen. Das ist für Schülerinnen und Schüler sowie die Feuerwehren eine win-win-Situation. Es sorgt im wahrsten Sinne des Wortes für eine sicherere Zukunft in unserem Landkreis."

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