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Rücksichtsvoll zum Schulanfang

Foto: pixelio.de

Verstärkte Geschwindigkeitsüberwachungen an Schulen und Schulwegen

Mit dem Ende der Schulferien nimmt der Verkehr auf den Barnimer Straßen wieder merklich zu. Unter den Verkehrsteilnehmern sind die Schulanfänger, die in Begleitung ihrer Eltern auf dem Weg zur Schule sind, aber auch Schülerinnen und Schüler, die erstmalig den Schulweg alleine zurücklegen. Große und kleine Schülerinnen und Schüler bestimmen zu Fuß, mit dem Rad oder in Bussen das Bild auf den Straßen.   

Tempo 30 sorgt für Sicherheit und ist keine Schikane

„Tempo 30 an Schulen und an besonderen Stellen im innerörtlichen Bereich ist keine Schikane, sondern schützt die Fußgänger. Also: Tempo einhalten", mahnt Marcel Kerlikofsky, Leiter der Straßenverkehrsbehörde.   

Schulanfänger sind auch Verkehrsanfänger und den Anforderungen des Straßenverkehrs noch nicht immer gewachsen. Die Gefahrensituationen für Kinder auf ihrem Schulweg sind vielfältig. Kinder sind an Verkehrsunfällen beteiligt, weil sie sich unterschiedlich kindgerecht verhalten.

„Die Kinder haben Schwierigkeiten, Entfernungen und Geschwindigkeiten eines Fahrzeuges richtig einzuschätzen und Probleme, über parkende Autos hinwegzuschauen. Mit besonderer Aufmerksamkeit und Rücksicht helfen wir den unerfahrenen Verkehrsteilnehmern. Lasst uns ein Vorbild für die Kinder sein", appelliert der Leiter der Straßenverkehrsbehörde an alle Fahrzeugführer.   

Die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Barnim ist für die Überwachung zur Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten zuständig.

„Zeit ist Geld hat im Straßenverkehr nichts zu suchen. Wenn Sie sich nur ein wenig mehr Zeit nehmen, entstehen viele Konflikte erst gar nicht", so Kerlikofsky weiter.

Kinder die erste Zeit auf dem Weg begleiten

Eltern können eine Sensibilisierung durch gezieltes Training erreichen. So hilft es, den Schulweg mit seinen Kindern vor dem ersten Schultag abzugehen und gezielt auf besondere Punkte hinzuweisen. Kinder sollten früh genug losgehen, denn wer sich beeilt, achtet weniger auf den Verkehr. 

Durch Eltern-Taxis können besonders morgens an Grundschulen kritische Situationen entstehen, wenn Eltern ihre Kinder direkt bis vor das Schultor fahren oder auf der gegenüberliegenden Straßenseite parken und aussteigen lassen.

„Eltern sollten ihre Kinder begleiten und nicht die Kinder ihre Eltern. Durch die Begleitung lernen die Kinder, Sicherheit auf dem Schulweg zu gewinnen und sich an erlernte Regeln zu halten", weiß Kerlikowsky aus eigener Erfahrung.  

Wussten Sie schon...

... dass Kinder anders sehen?

  • Heranfahrende Autos werden von Kindern bis 8 Jahren oft gar nicht wahrgenommen.
  • Kinder unter 8 Jahren haben einen deutlich kleineren Blickwinkel als Erwachsene.
  • Kinder sehen häufig nur das, was sie interessiert.

... dass Kinder anders handeln?

  • Kinder erleben ihre Umwelt anders als Erwachsene: Vorstellungen über Geschwindigkeiten müssen erst entwickelt werden.
  • Kinder sind vital und lebenslustig. Sie können jederzeit gedankenverloren über die Straße laufen.
  • Kinder unter 10 Jahren können wegen ihrer Größe durch geparkte Autos verdeckt werden. Fahren Sie langsam an geparkten Autos vorbei.
  • Kinder sind eben keine kleinen Erwachsenen. Wir Erwachsene wissen das. Und sollten danach handeln.
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