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Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

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Für alle Jagdausübungsberechtigten und für alle Schweinehalter

Zum Schutz gegen die besondere Gefährdung der Einschleppung des Erregers der Afrikanischen Schweinepest in die Hausschweine- und Schwarzwildpopulation des Landkreises Barnim wird angeordnet:

  1. Zur Reduzierung des Schwarzwildbestandes im Landkreis Barnim haben alle Jagdausübungsberechtigten Schwarzwild flächendeckend, unter Nutzung aller jagdlichen Methoden verstärkt zu bejagen.
  2. Alle Jagdausübungsberechtigten sind verpflichtet, Fall- und Unfallschwarzwild dem Veterinäramt zu melden, die Stücke zu kennzeichnen und eine blutgetränkte Tupferprobe von jedem Stück zu entnehmen. Die Kennzeichnung beschränkt sich auf die Ausstellung eines Wildursprungscheines (WUS). Die Abgabe der Proben, zusammen mit dem WUS erfolgt im Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises Barnim in 16225 Eberswalde, Am Markt 1, sowie in der Nebenstelle Jahnstraße 45 in Bernau. Der beprobte Tierkörper verbleibt am Fundort, sofern Verkehrssicherungspflichten dem nicht entgegenstehen.
  3. Alle Schweinehalter, die ihre Schweine in Auslauf- bzw. Freilandhaltung halten, haben dies, sofern noch nicht geschehen, im Veterinäramt anzuzeigen. Dazu ist das auf der Internetseite des Landkreises Barnim eingestellte Formblatt „Anzeige von Tierhaltung/en“ zu nutzen.

Zur amtlichen Bekanntmachungsanordnung

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