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EU-Förderung INTERREG A

Förderung für deutsch-polnische Projekte

Mithilfe des Fonds für kleine Projekte werden jährlich zahlreiche kulturelle und andere Vorhaben und Aktivitäten umgesetzt, die zur Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses der beiderseits der deutsch-polnischen Grenze wohnenden Bevölkerung beitragen.

Was ist das Ziel des Fonds für kleine Projekte?

Das Ziel des Fonds für kleine Projekte ist es, „alltägliche“ grenzüberschreitende Begegnungen zu unterstützen, die sich nachhaltig auf die strukturelle Entwicklung des Fördergebiets auswirken. Dabei werden insbesondere kleine Vorhaben gefördert, die zu einer Verbesserung der Kooperation beitragen.

Die durch den Fonds geförderten Maßnahmen sollen die Entstehung neuer und die Festigung bestehender grenzüberschreitender Kontakte fördern. Das Ziel besteht in der gegenseitigen Annäherung und Verständigung der Menschen als Grundlage für eine stabile Zusammenarbeit in der Grenzregion. Die Projekte sollen zur Überwindung mentaler, sprachlicher und soziokultureller Barrieren beitragen und dadurch die Nutzung grenzübergreifender Potenziale zur Entwicklung eines gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraumes ermöglichen.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Gefördert werden Vorhaben und Aktivitäten in folgenden Bereichen:

  • Kultur,
  • Sport,
  • Umweltschutz,
  • Jugendaustausch,
  • Gesundheit,
  • Soziale Integration,
  • Gleichstellung von Männern und Frauen,
  • Bildung, Lebenslanges Lernen,
  • Tourismus und Erholung,
  • andere.

Es werden nur Aktivitäten nichtkommerzieller Art gefördert. Nicht gefördert werden Aktivitäten unternehmerischer Art sowie Vorhaben mit parteipolitischer oder religiöser Zielstellung.

Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind folgende Organisationen mit Sitz oder Niederlassung im Fördergebiet:

  • Institutionen der öffentlichen Verwaltung staatlicher, regionaler und lokaler Ebene, Vereinigungen dieser Institutionen sowie nachgeordnete Behörden,
  • Weitere Körperschaften des öffentlichen Rechts (z.B. Kammern, Organe der Regierungsverwaltung),
  • Institutionen des Bildungswesens, Hochschulen, weitere Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen,
  • Wirtschaftsfördergesellschaften und -organisationen, Technologiezentren, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen,
  • gemeinnützig tätige juristische Personen (z. B. Vereine, Verbände, Stiftungen),
  • Kultur- und Sporteinrichtungen,
  • Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen,
  • Verwaltungen und Träger der Naturschutzgebiete, wie z.B. Nationalparks, Naturparks, Landschaftsparks und Biosphären-Reservate,
  • Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit,
  • Nichtregierungsorganisationen, z.B. Gewerkschaften, Umwelt- und Sozialverbände.

Der Antragsteller muss die Organisation und Durchführung des Projektes selbst übernehmen und darf nicht als Mittler für Dritte auftreten.

Projektpartner

Alle Projekte müssen unter Mitarbeit und Teilnahme eines nichtgewerblichen Projektpartners durchgeführt werden. Für Antragsteller aus dem polnischen Teil des Fördergebietes muss ein deutscher Projektpartner vorhanden sein, für Antragsteller aus dem deutschen Teil des Fördergebietes ein polnischer Projektpartner. Die Projektpartner müssen ihren Sitz im Fördergebiet haben.

Fördergebiet

Die Projekte sollten im Fördergebiet realisiert werden. Veranstaltungen außerhalb des Fördergebiets bedürfen einer zusätzlichen Begründung.

Fördergebiet auf der deutschen Seite:

  • Landkreis Vorpommern–Greifswald
  • Landkreis Vorpommern–Rügen
  • Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
  • Landkreis Märkisch-Oderland
  • Landkreis Uckermark
  • Landkreis Barnim

Fördergebiet auf der polnischen Seite:

  • Landkreise: Białogard, Choszczno, Drawsko, Goleniów, Gryfice, Gryfino, Kamień, Kołobrzeg, Koszalin, Łobez, Myślibórz, Police, Pyrzyce, Sławno, Stargard, Szczecinek, Świdwin, Wałcz sowie
  • die Städte: Szczecin, Koszalin und Świnoujście

INTERREG

INTERREG ist eine Gemeinschaftsinitiative des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), welche auf die Förderung der Zusammenarbeit zwischen EU-Mitgliedstaaten und benachbarten Nicht-EU-Ländern abzielt. INTERREG wird in drei Ausrichtungen umgesetzt, wobei es bei der Ausrichtung A um die Weiterentwicklung der wirtschaftlichen und sozialen Zusammenarbeit in benachbarten Grenzregionen geht.

Der Landkreis Barnim liegt im Fördergebiet der Euroregion POMERANIA, die Projektförderungen mit Partnern aus der Wojewodschaft Westpommern, einzelnen Landkreisen Mecklenburg-Vorpommerns sowie den brandenburgischen Landkreisen Barnim, Uckermark und Märkisch-Oderland ermöglicht.

In Eberswalde unterhält der Landkreis Barnim eine Regionale Kontaktstelle zur Unterstützung und Bewerbung des Programms INTERREG A sowie zur Beratung von Antragstellenden in Bezug auf den Fonds für kleine Projekte.

Weitere Informationen

zur Dienstleistung - Fördermittelberatung zum Fonds für kleine Projekte (FKP)

Ansprechpartner

Susann Flade
Landkreis Barnim
Amt für nachhaltige Entwicklung, Bau, Kataster und Vermessung
Strukturentwicklung
Am Markt 1
D-16225 Eberswalde

Telefon: 03334 214 1869
E-Mail: foerdermittelmanagement@kvbarnim.de

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