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Tage der Sichtbarkeit

Foto: Plakat - Tage der Sichtbarkeit - Netzwerk Verkehrssicherheit Brandenburg Foto: Plakat - Tage der Sichtbarkeit - Netzwerk Verkehrssicherheit Brandenburg

sichtBAR? Sicher! Vision Zero im Landkreis Barnim.

Das Netzwerk Verkehrssicherheit und das Forum Verkehrssicherheit Brandenburg initiieren in diesem Jahr vom 17. bis 19. November 2020 die landesweiten Tage der Sichtbarkeit. Wegen der Pandemie wird die Straßenverkehrsbehörde in diesem Jahr keine Informationsstände betreiben und nur öffentlichkeitswirksam berichten.

„Oft hat man im Verkehr nur das eigene Fortkommen im Auge. Dabei macht Rücksicht das Miteinander im Verkehr entspannter und sicherer. Wir sind alle nicht multitaskingfähig. Wir sind vielleicht in der Lage mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Doch das geht immer zu Lasten der Konzentration. Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. So sieht es bereits der § 1 der Straßenverkehrs-Ordnung vor", erklärt Marcel Kerlikofsky, Leiter der Straßenverkehrsbehörde.

VU in den letzten 24 Monaten

VU Fuß

VU Rad

Gesamt

122429

Okt – Mrz

70 (57,3 %)

139 (32,4 %)

Jan – Mrz

38 (31,1 %)

44 (10,3 %)

Okt – Dez

32 (26,2 %)

95 (22,1 %)

Sichtbar

Sehen und gesehen werden!

Viele machen sich morgens auf den Weg zur Arbeit oder in die Schule, lange bevor es hell wird. Auf dem Heimweg ist es vielleicht schon wieder dunkel. Wir raten Fußgängern und Radfahrenden

  • gut sichtbare und auffällige helle Kleidung zu tragen, 
  • am besten sogar reflektierende Materialien,
  • beim Abbiegen oder Überqueren der Straße Blickkontakt mit den Autofahrern suchen und
  • regelmäßig die Beleuchtung am Fahrrad zu prüfen. 

„Ein dunkel gekleideter Fußgänger wird von einem Autofahrer bei schlechten Sichtverhältnissen erst aus rund 25 Metern Entfernung erkannt, bei heller Kleidung verbessert sich die Sichtbarkeit auf 40 Meter. Den besten Effekt bringen jedoch reflektierende Materialien. Sie lassen Menschen bereits bei einer Distanz von etwa 130 Metern sichtbar werden", informiert Kerlikofsky.

Der Anhalteweg eines Autos mit 50 km/h beträgt bei einer Notbremsung etwa 28 Meter. Im Ernstfall ist dieser Bremsweg zu lang, um rechtzeitig vor dem gefährdeten Verkehrsteilnehmer zum Stehen zu kommen.

Vorsicht

Wussten Sie schon...

... dass Kinder anders sehen?

  • Heranfahrende Autos werden von Kindern bis 8 Jahren oft gar nicht wahrgenommen.
  • Kinder unter 8 Jahren haben einen deutlich kleineren Blickwinkel als Erwachsene.
  • Kinder sehen häufig nur das, was sie interessiert. 

... dass Kinder anders handeln?

  • Kinder erleben ihre Umwelt anders als Erwachsene: Vorstellungen über Geschwindigkeiten müssen erst entwickelt werden.
  • Kinder sind vital und lebenslustig. Sie können jederzeit gedankenverloren über die Straße laufen.
  • Kinder unter 10 Jahren können wegen ihrer Größe durch geparkte Autos verdeckt werden. Fahren Sie langsam an geparkten Autos vorbei.
  • Kinder sind eben keine kleinen Erwachsenen. Wir Erwachsene wissen das. Und sollten danach handeln.

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