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Zwei Stellplätze für Papiercontainer in Panketal und Marienwerder fallen weg

Stellplätze von Papiercontainern werden im Landkreis Barnim nicht selten zur illegalen Müllentsorgung genutzt. Neben ungefalteten Kartonagen finden sich oft Säcke mit Restmüll, Bioabfall und sogar Bauschutt neben den Containern. Aus diesem Grund wollen das Bodenschutzamt der Kreisverwaltung sowie die Barnimer Dienstleistungsgesellschaft (BDG) als kommunaler Entsorger zwei weitere Stellplätze schließen. Diese befinden sich in Panketal im Bereich des Edeka-Parkplatzes an der Bernauer Straße/Ecke Händelstraße sowie in Marienwerder in der Klandorfer Straße. Bereits zum 1. März wird diese Maßnahme umgesetzt.

„Die Entsorgung des illegalen Mülls ist sehr teuer und muss über die Gebühren wieder refinanziert werden. Diese Rechnung bezahlen dann also alle Barnimer“, erklärt Joachim Hoffmann, Leiter des Bodenschutzamtes. Von dem Wegfall der Papiercontainer erhofft sich das Bodenschutzamt eine Eindämmung dieser illegal abgelagerten Materialien. Bei anderen ehemaligen Stellplätzen hat man in diesem Zusammenhang bereits gute Erfahrungen gemacht.

„Jeder Haushalt kann sich eine blaue Papiertonne kostenlos bestellen“, so Hoffmann weiter. „Zudem besteht die Möglichkeit, Papier und Kartonagen an den Recycling- bzw. Wertstoffhöfen im Landkreis Barnim kostenlos zu entsorgen.“ Für die zusätzlichen Stellplätze gebe es somit keinen Bedarf mehr, erklärt er. In Panketal sind übrigens mittlerweile 78 Prozent aller Haushalte mit einer blauen Tonne versorgt, in Marienwerder sind es sogar 93 Prozent. Eine kostenlose Papiertonne kann unter 03334 5265028 beziehungsweise im Internet unter www.bdg-barnim.de bestellt werden. Bei weiteren Fragen steht das das Barnimer Bodenschutzamt unter der Telefonnummer
03334 214- 1506 zur Verfügung.

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

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