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20. „Tour de Tolérance“ – Gemeinsam Stärke zeigen

Tour hat viele Unterstützer – Fotoausstellung mit Bildern aus den vergangenen 20 Jahren im Paul-Wunderlich-Haus eröffnet

16. August 2021

Am 11. September 2021 um 9 Uhr fällt auf dem Eberswalder Marktplatz der Startschuss für 20. Tour de Tolérance. Einmal mehr treten zahlreiche Brandenburgerinnen und Brandenburger in die Pedale, um gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenhass zu setzen. Am vergangenen Montag, dem 16. August eröffneten der Bürgermeister der Stadt Eberswalde, Friedhelm Boginski, und der Landrat des Barnim, Daniel Kurth, gemeinsam eine Fotoausstellung anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Tour de Tolérance.

Im Eingangsbereich des Paul-Wunderlich-Hauses zeigen 20 großformatige Fotos die Geschichte der Tour de Tolérance zwischen 2001 und 2021. Die Ausstellung wurde von der Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“ gefördert und kann bis zum 11. September 2021 besucht werden.

Die Tour hat in ihrer zwanzigjährigen Geschichte viele Unterstützerinnen und Unterstützer hinzugewonnen. In diesem Jahr neu hinzugestoßen ist die Biesenthalerin Dr. Sabine Buder. Sie unterstützt diese politische Fahrraddemo, weil „… ein respektvolles und tolerantes Miteinander die Grundlage für eine friedliche Gesellschaft ist.“ Auch sie wird am 11. August ab 9.00 Uhr auf dem Eberswalder Marktplatz in die Pedale treten.

Gegen 7.00 Uhr können sich Interessierte bereits für die Teilnahme an der Jubiläumstour in die Teilnehmerlisten eintragen. Vor Antritt gibt es noch einiges zu beachten:

1.    Melden Sie sich bitte rechtzeitig an – ca. eine Stunde vor dem Start. Sie erhalten ein Tour-T-Shirt. Sie sind somit für den Ernstfall versichert und die Ordner können Sie als Tourteilnehmer erkennen.
2.    Überprüfen Sie vorher Ihr Fahrrad. Es muss verkehrs- und betriebssicher sein. Ganz wichtig sind zwei unabhängig voneinander funktionierende Bremsen und ein gutes Reifenprofil. Die Lenker- und Sattelhöhe sollten auf die Körpergröße abgestimmt sein. Tragen Sie unbedingt einen Fahrradhelm.
3.    Belehren Sie mitfahrende Kinder und sorgen Sie als Aufsichtsperson dafür, dass unser Nachwuchs die Tour in guter Erinnerung behält.
4.    Wenn der Ernstfall doch mal eintritt: Verlassen Sie bitte unbedingt die Fahrbahn. Beide Hände hochhalten heißt: Verletzung. Eine Hand nach oben signalisiert den Ordnern, dass ein technisches Problem vorliegt.
5.    Wenn Sie während der Tour nicht mehr weiterfahren können, bietet Ihnen und Ihrem Fahrrad der Veranstalter einen Platz im Bus an.
6.    Während der gesamten Tour wird das Feld von der Polizei und den Ordnern begleitet. Sie erkennen die Ordner an der Kleidung.
7.    Beachten Sie bitte, dass die Regeln des Straßenverkehrs gelten. Vermeiden Sie unbedingt das Überholen von anderen Teilnehmern an unübersichtlichen Stellen. Halten Sie immer genügend Abstand zum Vordermann/Vorderfrau.
8.    Beachten Sie die aktuellen Hygienevorschriften

„Wichtig ist natürlich auch“, so der Mitorganisator der Tour Günter Grützner, „dass niemand die Fahrt mit leerem Magen antritt. Ein leichtes Frühstück und ausreichend Trinken sind sehr wichtig. Die Teilnehmenden sollten sich zudem eine leichte Verpflegung und was zum Trinken, Tee oder Wasser, mitnehmen.

Robert Bachmann
Pressesprecher

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