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Breitbandausbau im Barnim nimmt nächste Hürde

Wirtschaftsdezernent Holger Lampe hält den Zuwendungsbescheid des Bundes in seinen Händen. Foto: Pressestelle LK Barnim/Oliver Köhler

Landkreis erhält Zuweisungsbescheid vom Bund

Der Breitbandausbau im Landkreis Barnim nimmt konkrete Formen an. Ende der vergangenen Woche ging nun der schriftliche Fördermittelbescheid des Bundes im Paul-Wunderlich-Haus in Eberswalde ein. „Damit liegt nun die verbindliche Zusage des Bundes vor, den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur im Landkreis Barnim in den kommenden Jahren mit insgesamt über 15 Millionen Euro zu fördern“, weiß Wirtschaftsdezernent Holger Lampe zu berichten. Die für den tatsächlichen Projektstart verbindliche Förderzusage des Landes Brandenburg stehe indes noch aus. „Mit einem Bescheid aus Potsdam rechnen wir in den kommenden Wochen“, so Lampe weiter.

Als nächster Schritt steht dann die Vertragsunterzeichnung mit der Telekom Deutschland an, die im Bieterverfahren den Zuschlag erhalten hat. Im Anschluss sind Landkreis ebenso wie alle kreisangehörigen Gemeinden gefragt, möglichst rasch die genehmigungsrechtlichen Voraussetzung zu schaffen, damit dieses große Infrastrukturprojekt auch tatsächlich mit dem Ausheben des ersten Meters Graben beginnen kann.

Mit der Telekom ist bereits jetzt vereinbart, dass die jeweiligen Ausbaugebiete zügig nach der Vertragsunterzeichnung in den Städten und Gemeinden vorgestellt werden. Insgesamt wird es etwa 160 solcher Ausbaugebiete geben, in denen zusammen rund 1.400 Kilometer Glasfaserkabel verlegt werden wird.

Mit dem aktuellen Projekt, für dessen Umsetzung sich der Landkreis erst die Zuständigkeit von den kreisangehörigen Kommunen übertragen lassen musste, werden rund 4.400 Haushalte mit einer glasfaserbasierten Zugangsmöglichkeit zur Breitbandinfrastruktur versehen. Für diese Haushalte wird sich somit dann die Versorgung auf einem Niveau bewegen, das die Bundesregierung zwischenzeitlich als Standard für alle Haushalte formuliert hat, der spätestens in 2025 erreicht sein soll. Vom Landkreis Barnim wird das Projekt mit 2,5 Millionen Euro unterstützt. Die Gesamtkosten werden derzeit auf rund 26 Millionen Euro geschätzt.

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