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Glasfaser-Ausbau im Landkreis Barnim gestartet

Foto: LK Barnim / Dr. Benfer Foto: LK Barnim / Dr. Benfer Landrat Daniel Kurth und Schüler Ian Wohlgemuth schauen einem Telekom-Techniker beim Spleißen von Glasfaser vor der Oberschule Schwanebeck zu

Jetzt wird gebaut: Rund 4.500 Haushalte, Unternehmen und Schulen, in 23 Kommunen im Landkreis Barnim können einen Glasfaser-Anschluss erhalten

18. März 2021

  • Über 4.500 private Haushalte, Unternehmen und Schulen profitieren
  • 1.400 km Glasfaser und 180 neue Glasfaser-Verteiler für schnelleres Internet
  • Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde


Jetzt wird gebaut: Rund 4.500 Haushalte, Unternehmen und Schulen, in 23 Kommunen im Landkreis Barnim können einen Glasfaser-Anschluss im Rahmen des Förderprojektes zum Breitbandausbau im Landkreis Barnim erhalten. Als ausführendes Unternehmen wird die Deutsche Telekom bis Ende 2022 rund 1.400 Kilometer Glasfaser verlegen und dabei rund 170 Kilometer Tiefbau umsetzen, fast 90 Kilometer bestehende Freileitungslinien aufrüsten und rund 180 neue Glasfaser-Verteiler errichten. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s). Damit haben die Haushalte und Unternehmen einen Anschluss, der alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen bietet: Video-Streaming, Gaming oder Arbeiten von Zuhause. Er eignet sich auch für Technologien wie Virtual Reality, Telemedizin und Smart Home.
Den Startschuss für das Projekt gaben heute im Ortsteil Schwanebeck in der Gemeinde Panketal der Landrat des Landkreises Barnim, Daniel Kurth, und Kerstin Müller, bei der Telekom verantwortlich für den Glasfaserausbau im Landkreis Barnim.
„Ich freue mich, dass die Arbeiten im Landkreis Barnim heute in Schwanebeck gestartet sind“, sagt Landrat Daniel Kurth. „Es ist ein gutes Gefühl, wenn nach langer, intensiver Vorbereitung die Bagger endlich rollen. Das Internet gehört heutzutage zum Leben – privat und geschäftlich. Schnelle Internetverbindungen sind ein wichtiger Standortvorteil. Schnelles Internet ist entscheidend für Lebensqualität, Wirtschaft und Wachstum. Es ist auch Voraussetzung für neue Technologien und Dienstleistungen, wie eine leistungsfähige Telemedizin oder Online-Angebote der Verwaltung. Der Glasfaserausbau im Landkreis Barnim ist gut für die Entwicklung der gesamten Region.“
Mit dem heutigen Spatenstich beginnt der Ausbau mit dem Aufbau der Netzverteilern am Straßenrand und dem Verlegen der neuen Glasfaserkabel von der Vermittlungsstelle bis in die Häuser und Wohnungen. Danach erfolgt die Einbindung der neuen Leitungen und Anschlüsse in das Gesamtnetz. Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2021 werden die ersten Haushalte, Unternehmen und Schulen ihre neuen Anschlüsse nutzen können. Allerdings ist der Umfang der Tiefbauarbeiten so groß, dass diese im gesamten Ausbaugebiet noch bis Ende 2022 andauern werden. Dabei werden auch neue Verlegetechnologien eingesetzt (u.a. Trenching, Pflügen, Verlegen in Mindertiefe und auch das Verlegen oberirdischer Leitungen). Diese sind zeitsparend, ressourcenschonend und kosteneffizient. Sie führen zu kürzeren Bauzeiten und somit zu weniger Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner“, sagt Kerstin Müller, bei der Telekom verantwortlich für den Glasfaserausbau im Landkreis Barnim.
Landrat Kurth macht deutlich, worauf es in den kommenden Monaten ankommt: „Den Bürgerinnen und Bürgern in den Ausbaugebieten kann damit in punkto Telekommunikation das beste Angebot gemacht werden. Ich hoffe, dass möglichst alle Gebäude- und Wohnungseigentümer in den Ausbaugebieten von diesem Angebot Gebrauch machen und an diesem Projekt teilnehmen, indem sie den kostenlosen Anschluss an das Glasfasernetz herstellen lassen. Mit dieser zukunftsfähigen Infrastruktur hat unser Landkreis die Chance, zu einem der attraktivsten Wohn- und Arbeitsstandorte zu werden.“ Und Kerstin Müller von der Telekom ergänzt: „Glasfaser gibt es nur gemeinsam: Kein Unternehmen wird den Glasfaser-Ausbau in Deutschland allein stemmen können. Darum begrüßen wir als Unternehmen, dass öffentliche Mittel eingesetzt werden, um den Aufbau einer möglichst flächendeckenden Gigabit-Infrastruktur zu ermöglichen.“
Beim Glasfaser-Ausbau wird die Glasfaser-Leitung bis ins Haus verlegt, die Signale werden durchgehend optisch übertragen. Kupferkabel mit elektrischer Signalübertragung gibt es in diesem Netz nicht mehr. Dabei werden Geschwindigkeiten von bis zu 1 GBit/s beim Herunterladen und 200 MBit/s beim Heraufladen angeboten.
Der Weg zum neuen Anschluss nach Ende der Bauarbeiten
Interessierte Kunden in den Ausbaugebieten können sich auf www.telekom.de/schneller für die neuen Anschlüsse registrieren und erhalten eine Nachricht, sobald diese gebucht werden können. Denn Bürgerinnen und Bürger, die das schnellere Internet nutzen wollen, müssen neue Verträge abschließen oder bereits bestehende anpassen.

Liste der Kommunen, die vom Glasfaser-Ausbau der Telekom profitieren:

  • Ahrensfelde (Ortsteile Blumberg und Lindenberg)
  • Althüttendorf (Ortsteile Althüttendorf und Neugrimnitz)
  • Bernau bei Berlin (Bernau und die Ortsteile Ladeburg und Schönow)
  • Biesenthal (Biesenthal und Ortsteil Danewitz)
  • Breydin (Ortsteile Klobbicke, Trampe und Tuchen)
  • Britz
  • Chorin (Ortsteile Brodowin, Chorin, Golzow, Sandkrug, Serwest und der Wohnplatz Buchholz)
  • Eberswalde
  • Friedrichswalde (Ortsteile Friedrichswalde, Glambeck und Parlow)
  • Hohenfinow
  • Liepe
  • Lunow-Stolzenhagen (Ortsteil Lunow)
  • Marienwerder
  • Melchow (Ortsteile Melchow und Schönholz)
  • Niederfinow
  • Oderberg
  • Panketal (Ortsteile Schwanebeck und Zepernick)
  • Schorfheide (Ortsteile Altenhof, Eichhorst, Finowfurt, Groß Schönebeck, Klandorf, Lichterfelde, Werbellin und der Gemeindeteil Rosenbeck)
  • Sydower Fließ (Ortsteile Grüntal und Tempelfelde)
  • Wandlitz (Ortsteile Basdorf, Klosterfelde, Lanke, Stolzenhagen und Wandlitz)
  • Werneuchen (Ortsteile Hirschfelde, Löhme, Tiefensee, Seefeld, Werneuchen und Willmersdorf)
  • Ziethen (Ortsteil Klein Ziethen)

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