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Neues Bundesprogramm für mehr Radverkehr in Stadt und Land

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Sonderprogramms „Stadt und Land“ -Finanzhilfen in Höhe von 657 Millionen Euro

Neues Bundesprogramm für mehr Radverkehr in Stadt und Land

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat mit den Ländern eine Verwaltungsvereinbarung zur Förderung der Radinfrastruktur unterzeichnet. Der Bund stellt bis 2023 rund 660 Millionen Euro zur Verfügung.
Verkehrsminister Guido Beermann: „Jede Investition in eine bessere Radinfrastruktur ist eine Investition für mehr umweltfreundlichen Verkehr. Ich freue mich, dass der Bund hierfür Mittel aus einem Sonderprogramm bereitstellt. Wir wollen den Radverkehr in Brandenburg weiter stärken, damit mehr Menschen umsteigen. Bereits mit dem Nachtragshaushalt 2020 haben wir das Budget der Radverkehrsbeauftragten festgeschrieben sowie das Bewilligungsvolumen in den Förderprogrammen für kommunalen Radwegebau (KStB) und eine verbesserte Verknüpfung von Radverkehr und ÖPNV (ÖPNV Invest) aufgestockt. Über die verschiedenen Programme stehen uns in 2021 rund 30 Millionen Euro für den Radverkehr zur Verfügung. Wir haben auch gerade eine Förderung für Lastenfahrräder auf den Weg gebracht.“

Der Bund stellt den Ländern im Rahmen des Sonderprogramms „Stadt und Land“ Finanzhilfen in Höhe von 657 Millionen Euro für Investitionen in den Radverkehr zur Verfügung. Das Programm ist Bestandteil des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung zur Umsetzung des Klimaschutzplans 2050 und soll zu einem effizienten Klimaschutz und der konsequenten Gestaltung einer modernen und menschengerechten Mobilität, vor allem auch im ländlichen Raum beitragen.

Die Finanzhilfen des Bundes sollen für Investitionen eingesetzt werden, die die Attraktivität und Sicherheit des Radfahrens erhöhen und zum Aufbau einer möglichst lückenlosen Radinfrastruktur beitragen. Stadt-Umland-Verbindungen sollen gestärkt werden. Außerdem soll der Radverkehr besser mit anderen Verkehrsträgern vernetzt und der zunehmende Lastenradverkehr berücksichtigt werden.

Was wird gefördert?

•         Der Neu-, Um- und Ausbau flächendeckender, möglichst getrennter und sicherer Radverkehrsnetze
•         eigenständige Radwege
•         Fahrradstraßen
•         Radwegebrücken- oder Unterführungen einschließlich Beleuchtung und Wegweisung
•         Abstellanlagen und Fahrradparkhäusern
•         Optimierung des Radverkehrs durch beispielsweise getrennte Ampelphasen
•         Erstellung von erforderlichen Radverkehrskonzepten zur Verknüpfung der einzelnen Verkehrsträger
•         Lastenradverkehr

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung erarbeitet derzeit die Fördermodalitäten und Antragsunterlagen für die Brandenburger Städte und Kommunen.

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