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Innenminister Jan Redmann zu Arbeitsbesuch im Barnimer Katastrophenschutzzentrum

, Landkreis Barnim

v.l.: Landrat Daniel Kurth, Innenminister Jan Redmann, Danko Jur, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag Barnim, und Kreisbrandmeister Silvio Salvat-Berg. Fotos: Landkreis Barnim/Bachmann

Landrat Daniel Kurth stellt Krisenvorsorge und Bevölkerungsschutz des Landkreises vor

Brandenburgs Innenminister Jan Redmann hat am Donnerstag das Zentrum für Brand- und Katastrophenschutz (ZfBK) des Landkreises Barnim in Eberswalde besucht. Der Arbeitsbesuch erfolgte auf Einladung von Danko Jur, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag Barnim. Landrat Daniel Kurth begrüßte den Innenminister vor Ort und führte ihn durch die Einrichtung.

Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Strukturen des Brand- und Katastrophenschutzes im Barnim sowie die aktuellen Vorbereitungen des Landkreises auf unterschiedliche Krisen- und Gefahrenlagen. Bei einem Rundgang erhielt der Innenminister einen Einblick in die am ZfBK gebündelten Aufgaben sowie die vorhandene technische und räumliche Infrastruktur.

Das Zentrum ist ein wesentlicher Baustein der Gefahrenabwehr und Krisenvorsorge im Landkreis. Zugleich ist es Heimat der im Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisationen im Barnim. Sie finden am Standort Räumlichkeiten für ihre Arbeit sowie umfangreiche Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung. Damit bietet das ZfBK wichtige Voraussetzungen für das gemeinsame Training und die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure, die im Ernstfall schnell und verlässlich ineinandergreifen müssen.

Am Standort sind darüber hinaus unter anderem das Sachgebiet Bevölkerungsschutz, das Feuerwehrtechnische Zentrum, Ausbildungs- und Übungsmöglichkeiten sowie Lager- und Fahrzeugkapazitäten für den Katastrophenschutz angesiedelt. Auch die notwendigen Strukturen für das Krisenmanagement der Kreisverwaltung werden hier vorgehalten.

"Die Anforderungen an den Bevölkerungsschutz haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Darauf müssen wir uns auf allen staatlichen Ebenen einstellen. Wir haben im Barnim viel investiert und unsere Strukturen kontinuierlich weiterentwickelt. Dabei können wir uns auf starke Feuerwehren und Hilfsorganisationen sowie einen gut aufgestellten Rettungsdienst verlassen. Entscheidend ist, dass alle Beteiligten gut ausgebildet sind, regelmäßig gemeinsam üben und im Ernstfall auf eingespielte Strukturen zurückgreifen können", erklärte Landrat Daniel Kurth.

Im anschließenden Arbeitsgespräch tauschten sich Innenminister Jan Redmann und Landrat Daniel Kurth gemeinsam mit den weiteren Teilnehmern über den aktuellen Stand der Krisenvorsorge im Landkreis, Erfahrungen aus der praktischen Arbeit sowie aktuelle Herausforderungen im Brand- und Katastrophenschutz aus.

Landrat Daniel Kurth begrüßte die Gelegenheit zum unmittelbaren Austausch mit dem Innenminister: "Krisenvorsorge funktioniert nur im Zusammenspiel aller Ebenen. Deshalb ist es wichtig, dass wir nicht nur über Konzepte und Zuständigkeiten sprechen, sondern uns vor Ort anschauen, welche Strukturen bereits bestehen, wo wir gut aufgestellt sind und wo weitere Entwicklungen notwendig sind. Der heutige Besuch hat dafür eine gute Gelegenheit geboten."

Robert Bachmann
Pressesprecher

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